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Campagnolo

 

Campagnolo Bekleidung und Zubehör

Die Marke Campagnolo ist bekannt für hochwertige Komponenten im Radsport. Von vielen Sportfans „Campa“ genannt, ist das Unternehmen mit fünf Filialen und neun Agenturen in über 30 Ländern vertreten. Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Vicenza, zählt zirka 690 Mitarbeiter.

Gegründet wurde Campagnolo 1933 vom italienischen Radsportler Tullio Campagnolo. Bei einem seiner Radrennen zog er sich einen Defekt am Hinterrad zu, welches aber durch seine kalten, klammen Finger nicht schnell genug repariert werden konnte. Deshalb entwickelte er sein erstes Produkt, die Schnellspann-Achse. Seit 1922 ist sie auf dem Markt und erleichtert noch heute das Wechseln von Laufrädern. Für dieses Produkt erhielt er im Jahr 1930 sein erstes Patent. Im selben Jahr erfand Campagnolo die Gestänge-Kettenschaltung, dessen Prinzip noch heute gebräuchlich ist.
Schließlich wurde das Unternehmen Campagnolo 1933 gegründet. Den Weg, den Campagnolo bestritt, war seinerzeit absolut innovativ. Der Gedanke war, den Reibungswiderstand zu verringern und das ganz ohne Umlenkrollen. Dadurch wurde das System auch unempfindlich gegen Schmutz und Schlamm. Deshalb erlang Campagnolo schnell den Ruf als Unternehmen besonders sorgfältige und präzise verarbeitete Produkte herzustellen. Bis 1940 hatte Tullio Campagnolo keinen einzigen Mitarbeiter, was sich aber dann in 40’ern änderte.
Die Weiterentwicklung seiner Gestängeschaltung, die Version Corsa 1001, verhalf Gino Bartali 1948 zum Gewinn der Tour de France. Im Jahr 1950 folgte dann dessen Weiterentwicklung, die Version Paris-Roubaix 1002, die Fausto Coppi zum Sieg des gleichnamigen Rennes langte.
Mit dem Gran Sport 1012 wird in den 50’ern die Wende eingeläutet, in der das erste Parallelogrammschaltwerk sein Debüt feiert, welches als Standard fest definiert wird. Bald schon orientieren sich alle Hersteller daran.

Anschrift
Campagnolo SRL Headquarters
Via della Chimica
36100 Vicenza,Italy
Tel: +39-0-444-225605
Fax:+39-0-444-225606
Internet
http://www.campagnolo.com
 

Mitte der 50’er wurde die Record-Gruppe eingeführt, welche komplette Kettengarnituren, Steuersätze sowie Pedale und Sattetstützen anbietet. Auch hier ging Campagnolo eigene Wege. Gegenüber anderer Hersteller seiner Zeit, bot „Campa“ das sogenannte „Programm von Komponenten“ an, die alle vom gleichen Hersteller stammen und so ein optimales Zusammenspiel der Komponenten ermöglichten.
Ende der 50’er stieg Campagnolo in den Motorsport ein. Im neuen Werk in Bologna wurden Leichtmetallräder für Autos und Motorräder produziert. Innerhalb weniger Jahre wurden diese Räder zur beliebten Ausstattung amerikanischer, britischer, deutscher und italienischer Sportwagen. Campagnolo war das erste Unternehmen weltweit, welches für Magnesium das Sandgussverfahren anwendete und die Verwendung des Materials revolutionierte.
Auch die NASA nutzte die Fertigungstechnik von Campagnolo für den 1969 gestarteten Satelliten OSO 6. Für das Engagement erhielt Campagnolo einige Jahre den „Design and Application Award“ der International Magnesium Association.
Anlässlich des 50. Geburtstages von Campagnolo im Jahr 1983 wurde eine limitierte, nummerierte Auflage für Radsportler produziert. Die sogenannte „Gruppo del Cinquantenario“ (Gruppe zum Fünfzigsten) ist eine exklusive Markengruppe, die damals 600.000 Lire (umgerechnet 310€) kostete.
Im Jahr 1986 kam das Ghibli M23 auf den Markt, welches das Produktangebot von Campagnolo entschieden erweiterte. Das Scheibenrad gab es in zwei verschiedenen Modellen, eines für den Strasseneinsatz und eines für die Bahn.
Mitte der 90’er beginnt die Shamal-Ära, welche den Begriff des Laufrades revolutionierte. Denn im Jahr 1994 gewann Eugeni Berzin den Giro d’Italia und Miguel Indurain die Tour de France und beide verwendeten das Laufrad Shamal.
1999 – die Ergopower Brems-Schalthebel aus Karbon kommen auf den Markt und lassen Campagnolo noch bekannter werden. Denn sie verlagerten die Produktion nicht nach außen (Outsourcing), die Produktion fand im eigenen Unternehmen statt, welches sich als erfolgreich herausstellte. Die Komponenten konnten so noch leistungsfähiger und moderner werden.
Im Jahr 2003 kommen die Karbon-Kettengarnituren der Record-Gruppe auf den Markt und ein Jahr darauf das Hyperon – Laufrad für Drahtreifen, welches aus, einschließlich Naben, komplett aus Karbon in Schalenbauweise gefertig ist.
Kurz danach kommt das erste 10-Speed Antriebssystem für die Record- und Chorusgruppen auf den Markt. Weitere Innovationen von Campagnolo kommen auf den Markt, wie die G3-Geometrie und im Jahr 2006 das Ultra Torque, welches das klassische konische ISO-Vierkantsystem als Standard ablöst. Doch auch jetzt wird an neuen Dingen experimentiert, wie an einem elektronischen Antriebssystem. Erfolgreich ist es bei einigen Profi-Rennfahrern auf Etappen getestet worden.
* Bei Preisen mit der Kennzeichnung "statt" handelt es sich um die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.
* Der Anruf kostet 0,14 € (inkl. MwSt) / pro Minute aus dem Deutschen Festnetz; Mobilfunkhöchstpreis 0,42 € (inkl. MwSt) / pro Minute