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Continental

Continental

 

Continental ist einer der führenden Automobilzulieferer weltweit. In Europa belegt Continental Platz 2.  Die Produktpalette ist weitreichend. Beginnend von Reifen über Brems- und Fahrdynamikregelsysteme bis hin zu Antriebssysteme und Infotainment-Lösungen tragen sie zu mehr Fahrsicherheit und Klimaschutz bei.

Gegründet wurde das Unternehmen  am 08. Oktober 1871 in Hannover als „Continental-Caoutchouc- und Gutta-Percha Compagnie“ in Form einer Aktiengesellschaft. Hergestellt wurden unter anderem Weichgummiwaren, gummierte Stoffe sowie Massivbereifungen für Kutschen und Fahrräder.

Im Jahr 1882 wird das springende Pferd als Warenzeichen eingetragen. 10 Jahre darauf folgt die Fertigung der Fahrrad-Luftreifen, der sogenannten Pneumatics. Sechs Jahre später, im Jahr 1898 wird der erste profillose Autoreifen produziert. Im Jahr 1904 entwickelt Continental den ersten Profilreifen für Automobile.  Nach vielen erfolgreichen Jahren, auch im Motorsport, entwickelt Continental zum 50. Geburtstag  1921 als erste deutsche Firma den Cord-Reifen. Das verwendete Feinstoffgewebe löst das weniger geschmeidige Leinenvollgewebe ab. Die bis dato übliche Massivbereifung bei Nutzfahrzeugen wird durch Riesenluftreifen ersetzt.

Anschrift
Continental Aktiengesellschaft

Vahrenfelderstraße 9 30165 Hannover
Tel: 0511/ 938-01
Fax: 0511/ 81770
Internet
http://www.Continental.de
Email
mail_service@conti.de

 

Ab dem Jahr 1926 wird bei der Produktion Ruß beigemischt und lässt den Reifen Abriebfest werden, Alterungsbeständiger und verleiht ihm die typische schwarze Farbe.

Zwei Jahre später werden die bedeutendsten Betriebe der deutschen Kautschukindustrie zur Continental Gummi-Werke AG zusammengefasst. Übernommen wurden die Werke in Hannover-Limmer und in Korbach.

1932 bringt Continental eine Gummi-Metall-Verbindung auf den Markt, welche eine stoß- und lärmdämpfende Motorlagerung ermöglicht.

Zwischen 1935 und 1940 erzielen Mercedes und Auto-Union (beide auf Continental-Reifen) große Erfolge im Motorsport. Vier Siege in Folge beim Großen Preis von Deutschland (1x AU 1936, 3x Mercedes 1937-39), sowie mehrere Erfolge in Tripolis und Italien und einige Geschwindigkeitesrekorde verhalfen Rennfahrern der damaligen Zeit zum internationalen Ruhm.

Ab 1936 beginnt die Produktion der Reifen auf Kautschukbasis. Sechs Jahre später wurde das Patent für schlauchlose Reifen angemeldet. Kurz vor Kriegsende 1945 erlitten die Werke in Hannover und Korbach schwere Schäden durch Bombenangriffe der Alliierten. Doch bereits am 14. Juni erlaubte die britische Militärregierung die Produktion in Hannover.

Erstmals bot Continental 1952 neben den Standardreifen auch M+S Reifen, speziell für den Winter an. Um an die motorsportlichen Erfolge der Vorkriegszeit anzuknüpfen arbeiteten Continental, Mercedes und Porsche eng zusammen und erzielten zwischen 1951 und 1955 beachtliche Erfolge.

Als erstes deutsches Unternehmen entwickelt „Conti“ Luftfederbälge zur Federung von Omnibussen und LKWs.

In den frühen 60er Jahre entstehen Werke in Dannenberg (Kunstoffproduktion für Kfz), in Sarreguemines (deut. Saargemünd) ein Reifenwerk und in Northeim eines für technische Produkte.

Im Jahr 1967 eröffnet die Teststrecke Contidrom in der Lüneburger Heide, die zwischen 1994/95 vergrößert und 2001 durch eine Geräuschbeurteilungsstrecke erweitert wird.

Im Jahr 1971 entsteht in Korbach Europas größtes Werk für technische Schläuche. Der ganze Fertigungsbereich wird von Hannover nach Korbach verlegt.

1972 wird der spikelose Winterreifen namens ContiContact auf den Markt gebracht. Mit der Übernahme der europäischen Werke der Uniroyal Inc. (aus Naugatuck, CT, USA)  im Jahr 1979 kann sich Continental eine größere Plattform in Europa aufbauen. Im Jahr 1985 wird dann der österreichische Hersteller Semperit (Wien) übernommen und zwei Jahre später auch der kanadische Hersteller General Tire Inc. , welches seit 2001 unter dem Namen Continental Tire North America Inc. firmiert. Zwischen 1989/90 wird mit dem Reifenhersteller Mabor aus Portugal ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, welches dann 1993 komplett übernommen wird.

Zwischen 1998/99 wird der internationale Verkauf von Conti-Reifen vorangetrieben. Große Märkte sind in weiten Teilen Südamerikas und östliches Europa. 2000 wird im rumänischen Timisoara (Temeschwar) ein neues Werk für PKW-Reifen errichtet. 2002 arbeiten „Conti“ und Bridgestone eng zusammen um die Pannenlaufeigenschaft der Reifen zu verbessern. Ziel ist es ein Standard für Notlauf-Reifen zu finden, welche es ermöglicht, Notlauf-Reifen auf handelsübliche Felgen zu montieren.

Weitere neue Werke entstehen 2004 in Mexiko (Produktion von Bremskomponenten) sowie 2006 in Zvolen, Slowakei (Produktion von Bremssätteln) und in Brasilien (Fertigung von PKW- und Nutzfahrzeugreifen). Desweiteren werden zahlreiche Unternehmen aus Dänemark (mit Produktionsstätten in China, Mexiko und Korea) und Nord- und Südamerika übernommen. Mit der Übernahme der Siemens VDO Automotive AG im Jahr 2007 nimmt Continental einen Platz unter den Top 5 der Automobilzulieferer ein und festigt seine Marktposition in Europa, Nordamerika und Asien.

* Bei Preisen mit der Kennzeichnung "statt" handelt es sich um die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.
* Der Anruf kostet 0,14 € (inkl. MwSt) / pro Minute aus dem Deutschen Festnetz; Mobilfunkhöchstpreis 0,42 € (inkl. MwSt) / pro Minute