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Gepostet am 28. Juni 2012 von Profirad Team

Paralympics 196x300 Die Paralympischen SpieleJeder von uns kennt diese besonderen Spiele, die immer kurz nach den Olympischen Spielen stattfinden. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass Wettkämpfe ausgetragen wurden (egal, ob körperlich beeinträchtigt oder nicht)? Wer kam auf die Idee? Welche Besonderheiten gibt es? Wann finden sie statt? Welche Sportarten gibt es bei den Paralympischen Spielen?

Der Beginn der Paralympics (Sommer- sowie Winterspielen)

Alles begann 1948 in London. Kriegsveteranen, die im Krieg verletzt wurden und im Rollstuhl saßen, nahmen an diesem speziellen Sportfest teil, welches parallel zu den Olympischen Spielen stattfand.

Die Paralympics sind seit 1960 regelmäßig ausgetragen worden und seit 1992 mit den Olympischen Sommerspielen „vereinigt“. Sie finden immer drei Wochen danach, am selben Ort statt.

Die ersten Paralympischen Winterspiele gab es 1976 in Schweden.

Wie kam es dazu, dass es Paralympische Spiele gibt?

Auf diese Idee kam der Deutsche Neurologe Sir Ludwig Guttmann. Er veranlasste, dass man die Wettkämpfe der Behinderten und der Nichtbehinderten verbinden sollte.

So kam es 1960 in Rom dazu, dass die ersten Paralympischen Spiele stattfanden.

Kategorien der Paralympics

Bei den Sommerspielen gibt es folgende Disziplinen:

Bogenschießen, Judo, Tischtennis, Leichtathletik, Gewichtheben, Triathlon(ab 2016), Boccia1, Kanusport (seit 2016), Sitzvolleyball, Radsport, Rudern, Rollstuhlbasketball, Reiten, Segeln, Rollstuhlfechten, 5er Fußball, Sportschießen, Rollstuhlruby, 7er Fußball, Schwimmen, Rollstuhltennis und Goalball2.

Winterspieldisziplinen:

Ski Alpin3, Ski Nordisch4, Sledge Eishockey5, Rollstuhlcurling6 und Biathlon.

Doch auch bei den Paralympics gibt es Klassifizierungen, wie bei anderen Sportarten auch.

Die Sportler werden hier in Kategorien eingeteilt, d.h. die Sportler werden nach Art der Behinderung und deren Auswirkung auf den jeweiligen Sport sortiert.

Zu den Klassifizierungen gehören:

1. Amputierte

Sportler/innen, denen mindesten ein Hauptgelenk in einem Glied fehlt.

2. Zelebralparese

Sportler/innen, die an einer Minderung des Bewegungsablaufes und der Haltung leiden, begrenzt durch Beeinträchtigungen eines oder mehrerer Steuerzentren im Gehirn.

3. Sehbehinderte

Sportler/innen, die grenzwertig sehbehindert sind bis hin zu kompletten Blindheit.

4. Rollstuhlsport

Teilnehmer/innen, die zur Tätigkeit ihres Sports einen Rollstuhl benutzen.

5. Kleinwüchsige

Teilnehmer, die höchstens 1,45 cm sind und Teilnehmerinnen, die ebenfalls höchstens 1,37 cm sind.

6. Les Autres

Les Autres befasst die Kategorie die „übrigen“ oder Übersetzt von Französisch auf Deutsch „die Anderen bzw die Übrigen“, die in fünf weitere Behinderungsklassen aufgestellt sind.

Doch das war nicht alles, auch für Menschen mit spezielleren Einschränkungen gibt es Sportfeste.

Darunter:

Die Special Olympics: Hier nehmen ausschließlich Sportler/innen mit geistiger Behinderung teil.

Down-Sportlerfestival: An diesem Sportfest nehme Teilnehmer/innen, die allein Trisomie-21 haben.

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung: Dieses spezielle Sportfest fand nur mit Behinderten statt. Dieses Fest fand erstmals 2006 im Anschluss der WM statt.

Worterörterungen:

Boccia1 = oder auch Botcha bezeichnet, ist ein Präzisionsspiel. Das Ziel des Spiel ist es, mit seinen eigenen Kugeln möglichst nah an die Zielkugel heranzukommen, dabei ist es auch hilfreich, die gegnerischen Kugeln wegzustoßen.

Goalball2 = Goalballspiel ist ein Mannschaftsspiel für Sehbehinderte und Blinde. Das Spiel ist mit dem Torball vergleichbar, nur dass der Ball hier eine Klingel in sich hat.

Ski Alpin3 = Bei der Disziplin Ski Alpin, abgeleitet von dem Wort alpines Skirennen, befahren die Rennläufer/innen einen Kurs auf einer Skipiste, die durch Tore vorgegeben ist.

Ski Nordisch4 = Die Sportart ,,Ski Nordisch‘‘ ist eine Kombination und setzt sich auch Skilanglauf und Skispringen zusammen.

Sledge Eishockey5 = Ist eine extra für behinderte zusammen gesetzte Sportart. Anstatt man auf Schlittenschuhen fährt, sitzt man auf einem Schlitten.

Rollstuhlcurling6 = Rollstuhlcurling ist fast genau dasselbe wie das normale Curling, nur das hierbei die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihren Rollstühlen sitzen.

Viele weiterre interessante Infos finden Sie auch in unserem Profirad-Blog


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