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Gepostet am 01. Juli 2009 von Profirad Team

istock 000002094473xsmall 300x199 Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – GriffeNatürlich will man bei der Anschaffung eines neuen Fahrrads auf die neueste Technik und die besten Schalt- oder Bremsenkomponenten nicht verzichten. Leider ist aber nicht jedermanns Geldbeutel endlos und man hat sich meist ein gewisses Budget gesetzt, welches man auszugeben bereit ist. Daher müssen dann um doch noch in den Genuß der nächstbesseren Schaltung oder Federgabel zu kommen irgendwo anders Abstriche gemacht werden.

Häufig wird daher bei der Ausstattung wie Lenker, Griffe, Sattel oder Pedale gespart.

Dies ist jedoch aus vielerlei Hinsicht nicht sinnvoll. Denn gerade diese Komponenten sind es, mit denen Sie während des Fahrradfahrens direkt in Kontakt kommen und die Sie jede Sekunde und Stunde spüren, die Sie auf dem Fahrrad verbringen. Ums noch theoretischer auszudrücken: Lenker, Griffe, Sattel und Pedale sind die direkten Schnittstellen im Mensch-Maschine-System Fahrrad. Einfacher gesagt, sie sind Ihre Berührungspunkte mit dem Fahrrad und maßgeblich am Komfort, Ihrer sportlichen Leistung und Ihrer Freude am Fahrradfahren beteiligt.

Im Gegenzug werden Sie es sehr selten direkt spüren, ob ihr Schaltwerk ganze 25 g leichter ist, oder um 0,05 m präziser schaltet.

Oft unterschätzt – die Griffe:
Das angebliche Einsparpotential hier ist immens. Nicht nur um den Preis günstiger gestalten zu können, sondern auch um das Gewicht eines Fahrrads zu senken, verbauen manche Hersteller hier sehr gerne einfache Schaumstoffgriffe. Dabei saugen sich diese bei Regen gerne mit Wasser voll, färben ab oder rutschen am Lenker und führen somit nicht nur zu Frustrationen, sondern können auch ein Sicherheitsrisiko sein.

Gute Griffe hingegen besitzen Klemmschrauben, mit denen sie sich am Lenkerende rutschsicher befestigen lassen. Dadurch können sie auch ohne weiteres jederzeit montiert und demontiert werden.

Des weiteren gibt es spezielle ergonomische Griffe, welche Vibrationen dämpfen und den Fahrkomfort auf längeren Touren erhöhen. In wissenschaftlichen Studien erprobte Modelle verringern durch eine ergonomischere Stellung der Handgelenke die Belastungen auf Arme und Schultern. Gute ergonomische Griffe müssen jedoch nicht teuer sein. Für die unterschiedlichen Einsatzbereiche gibt es dabei verschiedenste Modelle und es ist wichtig, dass Sie ein Passendes für ihre individuellen Anforderungen wählen.

Als Faustregel gilt – je kleiner Ihre Hände und je sportlicher Sie fahren, desto geringere Durchmesser sind für sie ideal. Wenn Sie dagegen eher große Hände haben und eher komfortabel fahren wollen, dann sind größere Griffdurchmesser für Sie besser.

 

Also, sparen Sie nicht an der falschen Stelle, denn mit einfachen Mitteln, wie guten Griffen können Sie Ihre Freude am Fahrradfahren schon erheblich steigern.

 


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