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Gepostet am 18. August 2012 von Profirad Team

Ca. 340 Kilometer beträgt die Strecke, die den Radurlauber auf dem Radfernweg Berlin-Usedom vom Berliner Hauptstadt-Usedom 300x198 Von der Hauptstadt auf die Insel Der Radfernweg Berlin UsedomTrubel bis in die idyllische Inselwelt der Ostsee-Insel Usedom führt. Man durchquert bei dieser Tour die drei Bundesländer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Zu sehen gibt es auf dieser Strecke nicht nur Kunst und Kultur in Berlin, sondern auch eine Menge Natur, denn die Strecke führt unter anderem durch den Naturpark Barnim und die Seenlandschaft der Uckemarck bis hin zur Ostseeküste.

Unter anderem durch diesen sehr abwechslungsreichen Streckenverlauf erfreut sich dieser Radfernweg, der 2007 vom ADFC eingeweiht wurde, immer größer werdender Beliebtheit.

Fahren kann man die Strecke natürlich problemlos in beide Richtungen und es ist nur von der eigenen Vorliebe abhängig, ob man in der Metropole Berlin oder auf der idyllischen Insel Usedom starten möchte.

Wir beginnen mit unserer Streckenbeschreibung jetzt mal in der quirligen Hauptstadt Berlin. Hier sollte man natürlich auf jeden Fall ein paar Tage verbringen, um die Sehenswürdigkeiten der einerseits so geschichtsträchtigen und andererseits so angesagten und modernen Stadt auf sich wirken zu lassen. Ob Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, das Bundeskanzleramt oder die weltberühmten Museen auf der Museumsinsel- hier ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei.

Wenn man dann genug hat vom Trubel der Großstadt kann man sich auf seinen Drahtesel schwingen und ausgehend vom Startpunkt in Berlin-Mitte zu der Tour aufbrechen.

Ab Pankow geht es dann immer entlang des Flüsschens Panke, dass einen raus aus der Stadt begleitet. Durch idyllische Wälder führt der Weg durch den Naturpark Barnim das Biosphärenreservat Schorfheide und schließlich durch den Naturpark „Am Stettiner Haff“.

Doch nicht nur die Natur lädt zu vielen Pausen und Unterbrechungen auf der Strecke ein, sondern auch die vielen sehenswerten Klöster, Kirchen, Museen und Herrenhäuser die rechts und links am Wegesrand liegen und besichtigt werden wollen. Ob man am Ende der Strecke dann mit der Fähre in Kamp oder Ueckermünde nach Usedom übersetzt und dadurch die Strecke abkürzt oder dem eigentlichen Streckenverlauf über Anklam folgt und dann über die Klappbrücke bei Zecherin auf die Insel gelangt, bleibt jedem selbst überlassen und liegt sicherlich auch an dem persönlichen Fitnesslevel. Insgesamt ist die Strecke mit ihrer zumeist ebenen Streckenführung ohne viele Steigungen auch für untrainierte Fahrradurlauber oder Familien mit Kindern zu bewältigen. Und wer möchte kann die Tour natürlich auch noch über den Endpunkt des Radfernweges in Peenemünde hinaus fortsetzen und noch mehr der Kaiserbäder auf deutscher und polnischer Seite mit dem Rad erkunden.

Der Großteil des Radfernweges Berlin-Usedom führt über separate Asphaltwege. Kurze Passagen verlaufen auch über Feld-bzw. Waldwege, verkehrsarme Landstraßen oder einzelne Kopfsteinpflasterstraßen.

Allgemein ist die gesamte Strecke aber sehr gut befahrbar und komplett ausgeschildert.

Um auf jeden Fall eine Unterkunft für die Nacht zu bekommen, sollte man aber im Vorfeld die Route gut vorplanen und sich vor allem in der Hauptsaison auch schon mal einen Schlafplatz sichern. Besonders im ländlichen Raum zwischen Berlin und der Ostseeküste sind Hotels und Pensionen zwar meistens nicht gerade überlaufen, allerdings gibt es nicht in jedem Ort Übernachtungsmöglichkeiten oder Restaurants zum Einkehren. Deshalb ist eine gute Vorplanung auf jeden Fall sinnvoll.

Hier finden Sie weitere tolle Fahrradtouren.


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