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Mountainbike Vergleich und Test 2017

Aktuelle Mountainbikes im Test

KS Cycling Fahrrad Mountainbike Hardtail Carnivore RH, Weiß, 26 Zoll, 540M - Bergsteiger Montreal 24 Zoll Mountainbike, vollgefedert, 18 Gang Shimano, Scheibenbremse, geeignet für 8 - 11 Jahre - Serious Rockville 26" black/yellow Rahmengröße 55 cm 2015 MTB Hardtail - Bergsteiger Phoenix 26 Zoll Mountainbike, Fully, Scheibenbremsen, 21 Gang Shimano - 26" DIRTBIKE MOUNTAINBIKE FAHRRAD KCP EDGE ALU mit 21 Gang SHIMANO weiss schwarz - 66,0 cm (26 Zoll) - KS Cycling Fahrrad Mountainbike 26 Fatbike SNW2458 Aluminiumrahmen schwarz, 380M -
ModellKS Cycling Mountainbike Hardtail CarnivoreBergsteiger Montreal 24 Zoll Fully MountainbikeSerious Rockville 26″ MTB HardtailBergsteiger Phoenix Fully MountainbikeKCP EDGE ALU DirtbikeKS Cycling Fatbike 380M
Preis

ab 219,40 €

ab 239,90 €

269,00 €

279,90 €

329,90 €

ab 405,45 €

Testergebnis
1,2
1,2
1,3
1,3
1,3
1,4
Anwendungsbereich
Einsteiger
Einsteiger
Einsteiger
Einsteiger
Einsteiger
Einsteiger
Radgröße
26"
24"
26"
26"
26"
26"
Lieferbare Rahmenhöhen
20" - 51 cm
15,5"
50 + 55 cm
48 cm
33 cm
43 cm
Rahmenart
MTB Hardtail
3-Gelenk Stahl-Rahmen
MTB Hardtail
3-Gelenk Stahl-Rahmen
Trial Dirtbike
Aluminium-Fatbike-Rahmen
Rahmenmaterial
Aluminium MTB Rahmen
Hi-Ten Stahlrahmen
6061 Aluminium
Hi-Ten Stahlrahmen
Corsar Aluminiumrahmen
6061 Aluminium
Gewicht
15,2 kg
15 kg
13,9 kg
17 kg
15kg
19 kg
Federung
Federgabel mit 1" Gewindeschaft
Air Spring
Stahlfeder
Air Spring
GABEL ZOOM CH 386
-
Hersteller Federgabel
-
Bergsteiger
Zoom
Bergsteiger
ZOOM
-
Federweg
-
50 mm
65 mm
50 mm
50 mm
-
Schaltung
Shimano ST - Tourney
Shimano Tourney
Shimano ST - Tourney
Shimano Tourney
Shimano Tourney
24-Gang-Kettenschaltung
Anzahl Gänge
21
18
21
21
21
24
Bremssystem
CLARKS mechanische Scheibenbremse vorne, Aluminium-V-Brake hinten
mechanische Scheibenbremsen vorne - V Brake hinten
Scheibenbremsen Alhonga
mechanische Scheibenbremsen vorne - V Brake hinten
PROMAX DSK 400 F Mechanisch gleitende Scheibenbremse, Rotor 160mm
RADIUS mechanische Scheibenbremsen 160 mm
Vorteile

sehr günstiges Einsteiger MTB
gute Verarbeitung
hochwertige Ausstattung

vollgefederter 15.5″ MTB-Rahmen
18 Gang Shimano Tourney mit Daumenschaltung
geeignet ab einer Körpergröße von ca. 135 cm

preisgünstiges Einsteiger Rad
gute Verarbeitung
kräftige Scheibenbremsen

sehr gutes Einsteiger Fully
Shimano Scheibenbremsen vorne
Federung einsetellbar

Top ausgestattetes Einsteiger Dirtbike
hochwertige Komponenten
gutes Fahrverhalten

auch für sandige Wege
Oversized-Fatbike-Stahlgabel
4″ Big Daddy Fatbike-Reifen

Preis

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Radtour mit Mountainbike in der Natur

Runter von den Straßen – ab ins Gelände! Mit einem Fahrrad eine spaßige Angelegenheit. Mit unserem Mountainbike Vergleich küren Sie noch heute Ihren MTB Testsieger!

Jeder der gerne in unwegsamem Gelände mit dem Fahrrad unterwegs ist und dabei auch mal auf einen Berg fahren möchte, sollte ein Mountainbike, kurz MTB, besitzen. Ein MTB Fahrrad ist auch für einen Wochenendtrip inklusive Radtour bestens geeignet. Mit dem richtigen Rad können sich gleichzeitig schnell fahren und sind trotzdem sicher und komfortabel unterwegs. Vor allem beim sportlichen Radfahren sind Mountainbikes aktuell absolut angesagt. Sich an der Natur erfreuen, dabei gleichzeitig fit werden und bleiben, aber auch abseits befestigter Straßen sicher fahren. Das Alles ist mit einem guten Bike problemlos möglich.

Die Auswahl an Mountainbikes ist riesig. Da fällt es nicht leicht, das passende Rad für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Unser Mountainbike Test gibt darüber Aufschluss, beantworten Sie sich zunächst einfach folgende Fragen bevor sie ein Mountainbike kaufen: Wozu benutze ich den Drahtesel? Fahre ich nur zum Spaß oder will ich mich mit anderen Radfahrern im Wettbewerb messen? Ist ein Full Suspension Bike besser für mich geeignet oder doch lieber ein Hardtail Bike? Wir klären Sie im Ratgeber auf und beantworten somit die wichtigsten Fragen, die es zu beantworten gilt, bevor Sie ein Mountainbike kaufen.

Profirad.de hat im aktuellen Mountainbike Test 2016 die wichtigsten Informationen und nützliche Tipps zum Thema Geländerad parat. So finden Sie, nach ihrem persönlichen Mountainbike Vergleich, garantiert den passenden und persönlichen Testsieger.

1. Was ist ein Mountainbike und welche Typen gibt es?

Vor etwa 20 Jahren sah der Bike Markt noch ganz anders aus. Ein Mountainbike Test wäre kaum möglich gewesen, denn es gab nur schwere Fahrräder aus Stahl, meist mit der Reifengröße 26 Zoll. Auch die weiteren Merkmale im Mountainbike Vergleich waren sehr ähnlich. Mittlerweile sieht das Bike-Segment ganz anders aus. Es gibt Räder in zahllosen Designs, aus verschiedenen Materialen und in den unterschiedlichsten Preisklassen.

All diese Aspekte erschweren natürlich den Kauf des passenden Bikes ungemein. Grundsätzlich gilt folgendes: Ein solides MTB Fahrrad muss einen stabilen Rahmen haben. Es sollte darüber hinaus über geländegängige Reifen, eine zuverlässige Schaltung und leistungsfähige Bremsen verfügen. Der Fahrradrahmen ist meist aus leichtem und stabilem Aluminium gefertigt. Die Vordergabel sollte über eine einstellbare Feder verfügen. Ein Rad das im Mountainbike Vergleich Testsieger werden will muss leicht sein, den Federweg komplett ausnutzen können und den Pedaltritt des Fahrers ideal auf die Strecke übertragen.

1.1 Geländerad-Typen – Nicht jedes MTB Fahrrad ist gleich

Für welchen MTB Typen Sie sich nach dem Bike-Test entscheiden hängt davon ab, für welche Zwecke Sie das Rad benutzen wollen. Die jeweils verschiedene Art gibt es immer in den Ausführungen Full Suspension, kurz Fully, d.h. mit kompletter Federung, oder der Bezeichnung Hardtail

Hardtail Mountainbike Modell

Modell eines Hardtail Bikes

. Beim zuletzt genannten Modell verfügt nur das Vorderrad über eine Federung. Das Hinterrad bleibt starr.

Das Hardtail-Bike

Dieses Bike verfügt nur über eine Vorderradfederung. Es ist in der Regel leichter als ein komplett gefedertes Geländerad. Somit sind auch die Instandhaltungskosten im fahrrad-Test zum Fully geringer. Ein Hardtail Mountainbike bleibt auch bei hoher Geschwindigkeit spurstabil und überträgt die Energie des Fahrers effizient auf den Untergrund. Hier empfehlen sich Scheibenbremsen. Sie sind felgenschonend und verfügen gerade auch bei weichem oder feuchtem Terrain über solide Bremsleistungen. Mehr Informationen zum Hardtail-Bike erfahren Sie hier.

Das komplett gefederte Full Suspension Bike

Full Suspension Mountainbike Modell

Modell eines Full Suspension Bikes

Diese liebevoll Fully genannte Bike-Variante verfügt über Federn an beiden Rädern. Dieser Umstand spiegelt sich häufig auch im Preis wieder. Das zeigt der Mountainbike Test. Fullys verfügen über eine sehr gute Hinterradhaftung und bieten dem Fahrer somit eine bessere Traktion. Es können dadurch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden und das MTB verfügt zudem über mehr Bewegungsfreiheit. Der Mountainbike Test zeigt: Fullys sind zwar in der Regel schwerer, dafür lassen sich Anstiege leichter als mit einem Hardtail bewältigen. Bergab ist das Fully MTB sicherer und bietet trotzdem jede Menge Fahrspaß. Alles rund um das Fully erfahren Sie hier.

Wenn Sie lieber in leichtem Gelände unterwegs sind, dann sollten Sie sich für ein Hardtail Mountainbike entscheiden. Full Suspension Mountainbikes sind allerdings besser zu fahren und außerdem sicherer. Dafür sind sie durch die komplette Federung im Unterhalt teurer. Im Anschluss sehen sie verschiedene Grundmerkmale der MTB-Arten im Überblick auf Basis des Mountainbike Test. Neben diesen Modellen gibt es auch noch weitere Bike-Varianten.

Die wichtigsten Tipps vor dem Kauf im Überblick:

  • Eignen Sie sich Wissen über das Fahrrad, die Technik und die Beschaffenheit an!
  • Ermitteln Sie, wofür Sie ihr Fahrrad verwenden möchten!
  • Ermitteln Sie, auf welchem Untergrund Sie Ihr Fahrrad in erster Linie verwenden möchten!
  • Ermitteln Sie Ihre beste Sitzposition
  • Ermitteln Sie die korrekte Rahmengröße
  • Differenzieren Sie zwischen einem Fully und einem Hardtail
  • Nicht am Anfang gleich das teuerste MTB kaufen!
  • Lernen Sie sich und Ihre MTB-Vorlieben näher kennen!
  • Erst ein auf Ihre speziellen Bedürfnisse passendes MTB kaufen, bei dem der Preis in der Relation zur Leistung stimmt

2. Der Bike-Test

Die All Mountain-Variante

Das All Mountain Modell ist für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten geeignet. Es kann bei einfachen Touren, die vorwiegend auf flachem Untergrund gefahren werden genauso eingesetzt werden wie zum Alpen-Cross Ausflug. Dieses Rad besitzt meist eine komplette Federung die sich, je nach Einsatzbereich, einstellen lässt. Alternativ kann sie auch nur reduziert oder sogar komplett blockiert werden. Die Federwege des All Mountain Mountainbike liegen meist zwischen 120 mm und dem Maximum von 160 mm. Wegen der Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten sind die Reifen meist etwas breiter und verfügen über ein stärkeres Profil. Das Gewicht der Räder liegt im Rahmen zwischen 10 und etwa 14 Kilogramm.

Das Cross-Country Bike

Cross Country Modelle sind für Touren im Bereich unbefestigter Straße vorgesehen. Der Mountainbike Vergleich zeigt jedoch, dass sie eher nicht für das Fahren in schwerem unwegsamem Gelände in Frage kommen. Meist handelt es sich hier um ein Hardtail Mountainbike. Fullys findet man hier eher selten. Ein Cross-Country Mountainbike wiegt weniger als 13 kg und hat einen kurzen Federweg zwischen 80 und maximal 100 mm.

Downhill Mountainbikes

Downhill Mountainbike im Gelände

Downhill Mountainbiker im Gelände

Schnelle Abfahrten und Fahrten durch schweres Gelände bewältigt man vorzugsweise mit einem Downhill Mountainbike. Aufgrund des Einsatzbereiches sind sie äußerst stabil und demzufolge mit einem Gewicht von ca. 18 Kilogramm ziemlich schwer. Downhill Mountainbikes müssen extremen Belastungen standhalten. Sie sind voll gefedert und haben einen großen Federweg von bis zu 250 mm. Sie werden mit leistungsstarken hydraulischen Scheibenbremsen abgebremst und funktionieren wegen des tiefen Schwerpunktes sehr gut und sind laufruhig. Wer mit einem Downhill Bike unterwegs ist, sollte in jedem Fall einen Integralhelm tragen. Zur weiteren Ausrüstung zählen Knieschoner, Fahrradhandschuhe, sowie eine entsprechende Projektorjacke.

Das Enduro Mountainbike

Auch ein Enduro Mountainbike ist oft voll gefedert. Der Federweg ist dabei mit 150 bis maximal 180 mm relativ kurz. Die Reifen sind sehr breit und besitzen ein extremes Profil. Der Endurofahrer sitzt ziemlich aufrecht während der Tour. Die Räder gibt es mit leichten 12 Kilogramm aber auch mit eher schweren 16 Kilogramm Gewicht. Enduro Mountainbikes sind ziemlich teuer. Dieses MTB Vergnügen ist im 4-stelligen Euro-Bereich angesiedelt.

Fatbikes

Fatbikes sind im Bike-Test die eindrucksvollste Erscheinung. Das kommt durch die nahezu riesigen Reifen. Eigens dafür mussten die Naben und Rahmen geändert werden. Dieses extreme Fahrrad ist zum Fahren auf Schnee oder auch Sand bestens geeignet.

Racebikes

Wer diese Rad benutzt, der will möglichst schnell vorankommen und trotzdem jede Menge Höhenmeter zurücklegen. Im gesamten Mountainbike Vergleich gehören Racebikes zu den absoluten Leichtgewichten.

Dirtjump-Bikes

Dirtbikes – das sind sehr robuste Mountainbikes die einen kleineren Rahmen haben und Laufradgrößen von 24 Zoll oder 26 Zoll aufweisen. Mit diesen Modellen lassen sich sehr gut Sprünge vollführen, weshalb sie über eine leistungsfähige Federgabel verfügen. Dirtbikes verfügen über keine Gangschaltung.

Mountainbikes für Damen und Herren

Optisch sind sich Damen– und Herren Mountainbikes ziemlich ähnlich. Aufgrund der unterschiedlichen Körpergröße sind Mountainbikes für Damen im Gegensatz zu Mountainbikes für Herren allerdings meist etwas kleiner und leichter. Manche Hersteller gehen bei der Produktion davon aus, dass Frauen einen kürzeren Oberkörper, dafür aber längere Beine als Männer haben. Durch diese körperlichen Voraussetzungen bestehen bei einem Frauen Mountainbike ein kürzerer Abstand zum Lenker und ein längerer Weg bis an die Pedale. Der Mountainbike Vergleich zeigt außerdem, dass das Mittelrohr in der Regel tiefer positioniert wurde. Auch der Winkel wurde angepasst. Zudem ist die Federung an das geringere Gewicht eines weiblichen MTB-Nutzers angepasst.

Mountainbikes für Kinder

Auch Kinder haben beim Fahren mit dem Geländerad jede Menge Spaß. Mountainbikes für Kinder sind natürlich leichter und kleiner. Das Kind sollte in jedem Fall immer ein Fahrrad mit der bereits passenden Größe fahren. Zu große Fahrräder können durch die erschwerte Handhabung und das zusätzliche Gewicht gefährliche Situationen heraufbeschwören. Wichtig ist außerdem, dass das Kind die Bremsen schnell erreichen kann und sie leicht zu bedienen sind. Kinder Mountainbikes gibt es natürlich in ansprechenden, kindgerechten Designs. Dieser optische Anreiz und ein hoher Fahrkomfort sorgen für einen dauerhaften Fahrspaß.

Körpergröße in cmRahmenhöhe in Zoll |Rahmenhöhe in cm
155 – 165 cm14 – 15 Zoll35 – 38 cm
165 – 170 cm15 – 16 Zoll38 – 41 cm
170 – 175 cm16 – 17 Zoll41 – 43 cm
175 – 180 cm17 – 18 Zoll43 – 46 cm
180 – 185 cm18 – 19 Zoll46 – 48 cm
185 – 190 cm19 – 21 Zoll48 – 53 cm
190 – 195 cm21 – 22 Zoll53 – 56 cm
195 – 200 cm22 – 23 Zoll56 – 58 cm

3. Ausstattung

3.1 Der Mountainbike Test – So finden Sie die richtige Größe

Ein Bike, das Spaß machen soll, muss die richtige Rahmen- und Laufradgröße haben. Das Bike muss dabei immer unbedingt zu ihren körperlichen Voraussetzungen, sprich Körpergröße und Beinlänge passen. Stimmen die Verhältnisse, müssen noch Sitz und Sattel entsprechend korrekt eingestellt werden. So vermeiden Sie auch auf langen Strecken Schmerzen in den Knien oder im Rückenbereich.

3.1.1 Die Rahmenhöhe

Im Mountainbike Test hat sich gezeigt, dass der richtige Rahmen nicht nur für mehr Fahrkomfort, sondern auch für mehr Sicherheit sorgt. Verwenden Sie beim Einsatz in unwegsamem Terrain lieber ein MTB Fahrrad mit kleinerem Rahmen und bei Rennfahrten oder langen und anspruchsvollen Touren ein Modell mit größerem Rahmen. Full Suspension Mountainbikes bieten eine Auswahl von 4 Rahmengrößen. Bei Hardtail Mountainbikes sind es sogar noch 2 mehr, also 6. Zur Ermittlung Ihrer persönlichen Rahmengröße müssen Sie zuerst ihre Schrittlänge messen. Unter Schrittlänge versteht man den Abstand der Innenseite Ihres Beines hinunter zum Boden. Das Ergebnis in cm multiplizieren Sie dann mit dem Faktor 0,226. Das Ergebnis ist Ihre Rahmengröße in der Einheit Zoll. Neben dieser Größe sind die Überstandshöhe und die Oberrohrlänge wichtig. Zur richtigen Einschätzung machen Sie einfach einen Mountain Bike Vergleich und setzten sich probeweise auf verschiedene Räder.

In der untenstehenden Tabelle im Mountainbike Test finden Sie hilfreiche Angaben die Ihnen zeigen, welche Körpergröße welcher Rahmenhöhe in Zoll, bzw. in Zentimetern entspricht.

Körpergröße in cmRahmenhöhe in Zoll |Rahmenhöhe in cm
155 – 165 cm14 – 15 Zoll35 – 38 cm
165 – 170 cm15 – 16 Zoll38 – 41 cm
170 – 175 cm16 – 17 Zoll41 – 43 cm
175 – 180 cm17 – 18 Zoll43 – 46 cm
180 – 185 cm18 – 19 Zoll46 – 48 cm
185 – 190 cm19 – 21 Zoll48 – 53 cm
190 – 195 cm21 – 22 Zoll53 – 56 cm
195 – 200 cm22 – 23 Zoll56 – 58 cm

Wenn Sie möchten, dann können Sie ihre Schrittlänge auch selbst ausmessen. Sie ergibt sich wie bereits erwähnt aus dem Abstand vom Schritt bis zum Boden. Wenn Sie diese Entfernung in Zentimetern im Anschluss mit 0,57 multiplizieren, dann ergibt sich Ihre individuelle Rahmengröße. Sie wird in Zentimetern angeben. Oder aber Sie nutzen bequem unseren Rahmenrechner:

Mountainbike: Rahmengröße berechnen
Schritt
cm
Rahmen
cm

3.1.2 Die Radgröße

Mechaniker zentriert Laufrad

Die Wahl des richtigen Laufrads ist auch beim Geländerad entscheidend für das Fahrverhalten.

Die Reifengrößen in unserem Mountainbike Test variieren zwischen 26, 27,5 und maximal 29 Zoll. Die größeren Reifen laufen ruhiger als die kleinen Reifen, dafür sind die kleineren Reifen wendiger. Nahezu jeder Reifenhersteller bietet mittlerweile unterschiedliche Größen an. In Europa sind vor allem die sogenannten „Twentyniner“, also die Reifen mit der Größe 29 Zoll sehr beliebt. Männer, die größer als 1,75 m sind können problemlos darauf zurückgreifen. Mountainbikes mit Reifen in der Zollgröße 29 bieten eine angenehme Laufruhe und sind gleichzeitig sicher und komfortabel im Outdooreinsatz. Kleinere Personen unter 1,75 m Körpergröße sollten keine 29 Zoll Variante wählen, sondern kleiner. Die optimale Rahmengröße errechnen Sie ganz einfach mit Hilfe Ihrer Schritthöhe. Diese Zentimeterzahl multipliziert mit dem Faktor 0,226 mal 2,540 ergibt einen Orientierungswert der Bike Rahmenhöhe in Zentimetern. In jedem Fall sollten Sie auf ein ausführliches Probesitzen und eine Probefahrt, bevor Sie das Mountainbike kaufen, nicht verzichten.

Vor- und Nachteile von 29 Zoll Mountainbikes

  • Das große Rad braucht länger, um in Schwung zu kommen, dafür rollt es leichter über Steine und Wurzeln. Dadurch werden hauptsächlich starke Stöße abgedämpft.
  • Durch die besseren Rolleigenschaften der Reifen ist die Bodenhaftung besser. Auch an steilen Hängen rutschen Sie nicht weg.
  • 26 Zoll Räder haben die Angewohnheit, vor dem Stillstand nach rechts und links zu pendeln. 29 Zoll Räder bleiben hier wesentlich besser in der Spur.

  • Ein MTB Fahrrad mit 29 Zoll Rädern ist bei gleicher Rahmengröße etwa ein Kilo schwerer. Das Gewicht bemerkt man meist bei der Beschleunigung an Anstiegen.
  • Für die Beschleunigung wird mehr Energie benötigt, da die rotierenden Teile weiter vom Drehpunkt entfernt sind.
  • Um Schmerzen auf dem Bike zu vermeiden, sollten Sie es richtig einstellen. Ausschlaggebend für Schmerzen sind neben der falschen Sitzposition meist auch untrainierte Muskeln.

3.2 Der Mountainbike Test: So richtig MTB kaufen!

Ein Geländerad soll auf unebener Strecke schnell aber trotzdem sicher fahren. Der Fahrkomfort soll trotzdem möglichst hoch sein. Außerdem soll das MTB gut aussehen und die nötige Ausstattung haben. Hier spielt der Punkt der Sicherheit eine entscheidende Rolle. Um sie zu gewährleisten sind gute Bremsen, die vorgeschriebene Beleuchtung sowie eine einwandfrei funktionierende Lenkung Pflicht.

3.2.1 Ein Kriterium für den Mountainbike Test: Minimales Gewicht bei maximaler Stabilität!

Vor dem Bike-Kauf sollten Sie sich überlegen, was Sie von Ihrem Fahrradsattel erwarten. Wollen Sie ihn verstellen können? Wie weich soll er sein?

Der Lenker sollte, neben der optischen Attraktivität, rutschfeste Griffe haben und stabil sein. Auch das Bremssystem, die Schaltung, sowie die Reifen und deren Profil gilt es vor dem Kauf genauestens zu prüfen.

Moderne MTB Rahmen werden aus Carbon, Aluminium oder Stahl gefertigt. Rahmen aus Carbon, einem Kunststoff der durch Kohlenstofffasern verstärkt wurde, sind dabei qualitativ besonders hochwertig. Gleichzeitig sind die Rahmen sehr leicht. Aluminiumrahmen verfügen über ein geringes Gewicht und sind in der Regel relativ günstig.

3.2.2 Bremsen an Mountainbikes

Der Mountainbike Vergleich zeigt: Der Trend geht ganz klar zur hydraulischen Scheibenbremse. Sie sind leistungsstark und zuverlässig. Bei billigeren MTB Modellen werden häufig mechanische Scheibenbremsen verbaut. Felgenbremsen haben bei neuen Bikemodellen eigentlich ausgedient.

Modell einer Scheibenbremse

3D-Modell einer typischen Scheibenbremse, wie Sie sie an Ihrem Bike einbauen lassen können.

Die Anschaffung einer mechanischen Scheibenbremse ist günstiger als bei einer hydraulischen Scheibenbremse. Dafür sind diese Bremsen sehr wartungsintensiv. Hydraulische Scheibenbremsen sind hochwertiger, gleichzeitig leistungsstärker und leichter instand zu halten. Natürlich hat diese Qualität auch ihren Preis. Der Mountainbike Test zeigt: In jedem Fall sind Scheibenbremsen besser als veraltete Felgenbremsen. Die Bremsscheibe sitzt direkt an der Nabe. So können ihr Schmutz und Nässe weniger anhaben und sie arbeitet bei schlechtem Wetter zuverlässiger als die Felgenbremse. Scheibenbremsen gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen – als mechanische und als hydraulische Variante. Im Fall der mechanischen Scheibenbremse erfolgt die Übertragung der Bremskraft mit Hilfe eines Seilzuges. Diese Systeme sind meist an günstigeren Rädern zu finden, da sie in der Anschaffung relativ günstig sind. Nachteile sind die Mängel bei der Bremskraftdosierung und die starke Belastung für das MTB beim Bremsvorgang an sich. Dies kann das Material schädigen. Der Seilzug der mechanischen Scheibenbremse verschmutzt leicht und muss daher häufiger gereinigt werden.

Der Mountainbike Test bestätigt, dass hydraulische Scheibenbremsen diese Problematik nicht kennen. Hierbei handelt es sich um ein System welches geschlossen arbeitet. Die Funktionalität gewährleisten dabei ein spezielles Öl oder eine Hydraulikflüssigkeit. Diese Bremsen sind weniger wartungsintensiv und die Bremskraft kann exakt dosiert werden. Nachteilig ist allenfalls das hohe Gewicht der hydraulischen Scheibenbremse. Dabei ist die Bremskraft immer abhängig vom Durchmesser der Scheibe. Die beste Bremse verfügt demnach auch über den größten Scheibendurchmesser. Der Mountainbike Test zeigt, dass in diesem Bereich häufig 180er Scheiben oder sogar 200er Scheiben verbaut werden. Zum Vergleich: Im Tourenbereich liegen die Durchschnittsgrößen der Bremsscheiben bei 140 bzw. bei 160 Millimetern.

3.2.3 Gangschaltung an Mountainbikes

Am weitesten verbreitet ist nach wie vor die Kettenschaltung. Sie verfügt über eine bestimmte Zahnräderanzahl. Diese Zahl ergibt sich aus der Summe der Kettenräder an der Tretkurbel und der Anzahl der Ritzel im Bereich der Hinterradnabe. Die Verbindung erfolgt durch die bewährte Fahrradkette. Beim Schaltvorgang verändert diese Kette ihre Richtung und verursacht damit einen Zahnradwechsel nach oben oder unten. Je nach Schaltungsmodell ist die Gangzahl unterschiedlich hoch. Mittlerweile findet man am häufigsten Drehgriffschalter bei Mountainbikes vor. Sogenannten Daumen– oder Fingertaster sind eher selten. Eine Kettenschaltung ist leicht, Ersatzteile sind im Schadensfall problemlos verfügbar. Im Gegenzug muss die Kettenschaltung häufig gereinigt werden da meist kein sinnvoller Kettenschutz existiert bzw. angebracht werden kann.

Vor- und Nachteile der Kettenschaltung

  • Ersatzteile in der Regel schnell verfügbar
  • Sportlicheres Flair

  • Hoher Reinigungsaufwand
  • hoher Wartungsaufwand
  • Kettenschutz oft nicht möglich

4. Pflegetipps

Eine Bike-Tour stellt hohe Ansprüche an den Fahrer und die Ausrüstung. Daher ist es absolut empfehlenswert das Fahrrad nach der Rückkehr sofort zu reinigen. Dies funktioniert mit Wasser und einem entsprechenden Fahrradreiniger.

Besonders pflegeintensiv sind die Schaltung, die Federungselemente sowie die Lager.

  • Einweichen: Das Bike zunächst mit einem Gartenschlauch absprühen, Fahrradreiniger auftragen und einige Minuten einwirken lassen.
  • Antrieb: Reinigen Sie Kette, Zahnkranz und Schaltrollen mit Fahrradreiniger, Bürste und Lappen. Anschließend etwas Fett in die Lager und Öl auf die Kette. Überschüssiges Öl mit einem Tuch entfernen. Auch die Schaltzüge nicht vergessen und mit einem Lappen reinigen.
  • Federung: Groben Schmutz abspülen, dann mit einem weichen Tuch über die Flächen der Standrohre und die Dichtungen gehen.
Mit einem Hochdruckreiniger oder einem Dampfstrahler schaden Sie möglicherweise den Lagern und den Dichtungen!

5. Wissenswertes rund um das Geländerad

5.1 Der Mountainbike Test – Die Preise

Der Mountainbike Vergleich kommt zu folgendem Ergebnis: Einsteiger fahren bereits ab 500 Euro ziemlich gut. Die Materialien sind in Ordnung, die Verarbeitung ist für die Preisklasse solide. Mehr aber auch nicht. Im Mountainbike Test hat sich gezeigt, dass Sie für ein ansprechendes MTB Modell unter Umständen 1.500 bis 2.000 Euro investieren müssen. Modelle aus der Kategorie All Mountain liegen sogar bei etwa 3000 Euro. Ein Modell mit Carbon-Rahmen, einer Schaltgruppe der Spitzenklasse und zusätzlichen Extras kann schnell sogar 4000 Euro und mehr kosten. Allerdings sind Investitionen in diesen Größenordnungen nur interessant, wenn Sie das Material auch wirklich regelmäßig intensiv nutzen. Hobby-Mountainbiker können auch günstiger auf Tour gehen.

In jedem Fall sollten Sie vor dem Kauf eine Probefahrt mit der potentiellen Neuanschaffung unternehmen. Nur so bekommen Sie das richtige Gefühl für die Größe, die Schaltung, die Bremsen oder etwa den Sitz. Natürlich können Sie auch im Internet alle Mountainbikes kaufen. Allerdings gilt hier das Motto: Gekauft wie auf den Bilder dargestellt. Wir empfehlen den Besuch im Fachhandel. Hier werden Sie beraten und können das Fahrrad auch wirklich fahren. Online gekaufte Räder kommen häufig nur vormontiert, sind dafür aber wesentlich günstiger in der Anschaffung. Für die Endmontage sind Sie dann selbst zuständig. Der Mountainbike Test kommt zu folgendem Ergebnis: Nur erfahrene Mountainbiker, die genau wissen, was sie wollen, sollten im Internet ihr Mountainbike kaufen, Einsteiger können sich auch gerne vom Profi beraten lassen. Einige bekannte Hersteller sind:

  • Bandito
  • Bergamont
  • Bergsteiger
  • Bikesport
  • Biria
  • Bulls
  • CHRISSON
  • Corratec
  • Coyote
  • Cyclewolf
  • Delta
  • DiamondBack
  • Fischer
  • Focus
  • Ghost
  • Haibike
  • Hillside
  • Interbike
  • KCP
  • KS Cycling
  • KTM
  • Leader
  • MBM
  • MIFA
  • NEUZER
  • Orbis Bikes
  • POZA
  • RALEIGH
  • Rex
  • ROCKER Bikes
  • Rookie
  • Ruhrwerk
  • S.Cool
  • Skyver
  • SPEAR
  • Sprint
  • Sprint/Interbike
  • Tern
  • Tretwerk
  • Univega
  • Viking
  • VOTEC
  • Whistle
  • Winora

5.2 Bike Zubehör

Familie mit Mountainbike auf einer Radtour

Mit dem richtigen Zubehör aus unserem Mountainbike Test wird Ihre Radtour zum vollen Erfolg.

Unerlässlich für eine MTB-Tour sind eine hochwertiger Fahrradhelm und Fahrradhandschuhe. Wir empfehlen zudem den Kauf eines stabilen Fahrradschlosses. Dieses sollte etwas 5 bis 10% des Fahrradpreises wert sein. Wenn Sie regelmäßig lange mit dem Rad unterwegs sind, dann lohnen sich unter Umständen Klickpedale, spezielle Bike-Schuhe sowie eine Hose mit entsprechender Polsterung.

In jedem Fall sollten Sie sich auf jede Tour ausreichend vorbereiten. Die Intensität hängt dabei immer vom Schwierigkeitsgrad und der Dauer bzw. der Länge der Tour ab. Arbeiten Sie sich langsam nach oben. Weitere Tipps liefert Ihnen unser Mountainbike Test.

Je nach dem Umfang der geplanten Tour sollten Sie vielleicht auch das folgende Equipment dabei haben:

5.3 Ein gebrauchtes MTB kaufen?

Es gibt natürlich auch sehr gute gebrauchte Mountainbikes zu kaufen. In jedem Fall sollte man das MTB Fahrrad vor dem Kauf genau überprüfen und eine Probefahrt unternehmen. Kontrollieren Sie den Rahmen auf Beschädigungen und sehen Sie sich die Anbauteile genau an. Wichtig sind außerdem:

  • funktionierende Bremsen mit ausreichend Bremsbelag
  • ein geräuscharm, sauber und leichtgängig schaltender Antrieb sowie Laufräder ohne Höhen- und Seitenschlag.

Vor dem Kauf eines gebrauchten Full Suspension Mountainbikes müssen Sie unbedingt die Dämpfung, d.h. genauer gesagt die Lager kontrollieren. Sie sollten sauber sein und kein Spiel haben. Ebenso müssen bei Fully und Hardtail Bike die Standrohre, die an die Federgabel anschließen unbeschädigt sein. Kontrollieren Sie weiterhin die Gabel auf ihren geräuschlosen Lauf in beide Richtungen. Beim Mountainbike Test dürfen Sie die Reifen nicht vergessen. Ein guter Allgemeinzustand und ausreichend Profil sind wünschenswert.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann schauen Sie bei profirad.de rein und lesen unseren umfangreichen Bike-Test. Zudem gibt es hier aussagekräftige Fotos der jeweiligen Modelle und eine genaue Artikelbeschreibung. So wird Ihnen die Kaufentscheidung erleichtert.