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Fahrradsattel Vergleich und Test 2017

Aktuelle Fahrradsättel im Test!

Preis-Leistungs-Sieger
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Testergebnis
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Art
Race + MTB
MTB + Trekking Bike
MTB + Trekking Bike
Touren + Trekking Bike
MTB + Trekking Bike
Touren + Trekking Bike
Ausführung
lang - unisex
Lang - Herren
lang - unisex
Breit - Herren
Lang - Damen
breit - unisex
Gel-Einlage
Dämpfung
Elastomerschaum
Elastomerschaum
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High Density PU-Schaum Polsterung + Gel Kissen
Elastomerschaum
Vollschaumpolsterung mit Zug- und Druckfedern
Material
Echtleder Vera Pelle+ Lorica-Mikrofaser
weiches Synthetikleder
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Echtleder
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Fahrradsattel Test

Unser Fahrradsattel Test zeigt: Am Sattel können Sie sogar richtige kleine Taschen befestigen, welche Sie in unserem Satteltaschen-Ratgeber kaufen können.

Ob Sie sich auf Ihrem Fahrrad wohl fühlen und ob Sie bequem sitzen, hängt in erster Linie vom Fahrradsattel ab. Deshalb ist es besonders wichtig, den Fahrradsattel sorgfältig auszuwählen. Jeder Mensch ist anders gebaut und hat bei der Wahl des Sattels besondere Vorlieben und Ansprüche. Denn jeder, der viel mit dem Rad unterwegs ist, sei es täglich in die Arbeit oder am Wochenende auf der routinemäßigen Spritztour, kennt das Problem: Nach längerer Zeit auf dem Fahrrad kommt es häufig zu Kribbeln und leichten Schmerzen im Gesäßbereich, manchmal tritt sogar ein Taubheitsgefühl auf. Meist ist die Ursache hierfür ein falsch ausgewählter Fahrradsattel. Doch wie finden Sie den passenden Sattel für Ihre Bedürfnisse? Nun, den richtigen Fahrradsattel zu finden, ist angesichts der riesigen Auswahl in den Läden oder im Internet nicht mehr ganz so einfach. Gerade für Laien in Sachen Fahrradsättel kann die große Auswahl eher einschüchternd denn hilfreich wirken. Dabei machen die vielen Modelle durchaus einen Sinn. Denn den einen perfekten Fahrradsattel, der für alle Radler dieser Welt geeignet ist, gibt es leider nicht.

Fahrradsattel Test

Falls Ihr Fahrrad keine Federung haben sollte, gibt es auch spezielle Fahrradsattel-Federungen.

Die Auswahl ist stattdessen maßgeblich abhängig von der Sitzhaltung, aber eben auch von der Anatomie des Fahrers selbst. Da dies sehr individuell ist, braucht eigentlich jeder Biker einen anderen Sattel – oft wird auch auf Maßanfertigungen zurückgegriffen. Aber jetzt nicht in Panik verfallen! Mit unserem Fahrradsattel Test finden Sie auf jeden Fall das passende Modell für Ihre persönlichen Bedürfnisse. Falls Sie allerdings schon wissen, welchen Sattel Sie kaufen wollen, können Sie aus unseren obigen Modellen wählen. Diese können wir Ihnen allesamt ans Herz legen. Wir von Profirad erklären Ihnen aber in diesem Ratgeber gerne auch alles rund um den Aufbau und die anatomischen Besonderheiten, welche beim Fahrradsattel eine wichtige Rolle spielen. Zudem gehen wir auch kurz auf die verschiedenen Satteltypen ein, die es so auf dem Markt gibt. Zu guter Letzt erhalten natürlich auch weitere wichtige Punkte wie das Material, die Polsterung und die Federung ihre Zeilen. Viel Spaß beim Durchlesen!

1. Sattelaufbau und anatomische Besonderheiten

In unserem Ratgeber wollen wir uns allerdings zunächst auf den Aufbau des Sattels und anatomische Besonderheiten, die hier ins Spiel kommen, konzentrieren.

1.1 Anatomie: Sitzbeinhöcker und Schambeinhöcker

Fahrradsattel Test

Hinsichtlich der Form des Beckens gibt es bei Männern und Frauen große Unterschiede.

Wie wir bereits festgehalten haben: Ob ein Fahrradsattel zu einem Biker oder einer Radlerin passt oder nicht, kann man nicht pauschal sagen. Beim Fahrrad selbst oder etwa einem Fahrradhelm lässt sich das angesichts von Rahmenhöhe oder eben der Größe des Schutzhelms relativ leicht bestimmen, bei Sätteln wird es hier schwieriger und komplexer. Denn für die richtige Passform eines Fahrradsattels kommt es vor allem auf das Becken und dessen Form an, wie unser Fahrradsattel Vergleich zeigt. Die Beckenform ist anatomisch sehr unterschiedlich und gerade bei Männern und Frauen gelten hier unterschiedliche Maßstäbe. Bedenken Sie daher, dass wir Ihnen in diesem Ratgeber nur Ratschläge und Hinweise geben können, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Fahrradsattel kaufen wollen.

Als zentraler Orientierungspunkt dient Ihnen hier der Abstand der Sitzbeinhöcker. Noch nie gehört? Nicht so schlimm. Grundsätzlich sind die Sitzbeinhöcker ein Teil des Beckens. Man kann sie als “knöcherne Spitzen” umschreiben, auf welchen das Gewicht beim Sitzen lagert. Diese Höcker, bzw. der Abstand zwischen ihnen, entscheidet maßgeblich darüber, ob Sie ein Sitzbeinbelaster oder ein Schambeinbelaster sind. Das ist beim Kauf eines Fahrradsattels von entscheidender Bedeutung. Grundsätzlich gilt: Der Abstand ist bei Frauen (9-17 cm) größer als bei Männern (6-16cm). Nur in wenigen Ausnahmefällen trifft dies nicht zu. Vor allem aufgrund dessen gibt es verschiedene Sättel für Herren und für Damen.

1.1.1 Wie bestimme ich den Abstand der Sitzbeinhöcker?

Der bekannte Weg ist, in ein Fahrradgeschäft zu gehen und sich dort mit Hilfe von druckempfindlichen Folien vermessen zu lassen. Der Nachteil daran: Es ist sehr aufwendig und dabei gar nicht dringend notwendig. Eine einfache Alternative für Zuhause ist der Wellpappentest, wie unser Fahrradsattel Test zeigt. Alles, was Sie dafür benötigen sind ein harter und flacher Stuhl, eine kleine Kiste (oder ähnliches) und ein großes Stück Wellpappe (etwa 30cm x 30cm). Tragen Sie am besten eine dünne Hose beim Test, also keine Jeans oder ähnliches. Im Anschluss gehen Sie einfach wie folgt vor:

  • Schritt 1: Platzieren Sie die Wellpappe auf dem Stuhl und setzen Sie sich aufrecht darauf.
  • Schritt 2: Heben Sie jetzt die Füße leicht an. Die Kiste dient Ihnen als Ablagefläche für Ihre Füße.
  • Schritt 3: Sie sollten bereits spüren, wie Sie Ihre Sitzknochen belasten. Diese zeigen sich deutlich auf der Wellpappe.
  • Schritt 4: Markieren Sie die Vertiefungen auf der Pappe mit einem Kreis. Der Abstand vom Mittelpunkt der beiden Kreise ist der Abstand der Sitzbeinhöcker.

1.1.2 Der Sitzbeinbelaster

Bei diesem Typ lagert der Großteil des Gewichts, wie Sie bereits vermuten können, auf den Sitzbeinhöckern. Dagegen ist der Scham- und Dammbereich weitgehend entlastet. Gerade beim Fahren einen Citybikes nimmt der Fahrer die hier typische aufrechte Haltung auf dem Fahrrad ein. Grundsätzlich kann man sagen, dass dies die entspannteste Position für das Gesäß auf dem Bike ist.

Info: Auch bei der Auswahl des richtigen Sattels kann das Sitzbein zu Beginn noch schmerzen, wie unser Fahrradsattel Test zeigt. Das ist jedoch ganz normal, weil Sie es beim Sitzen ja erstmal dennoch belasten. Mit der Zeit gewöhnt sich das Sitzbein an die Belastung. Wichtig ist ebenso, dass der Fahrradsattel im Bereich der Sitzbeinknochen auf jeden Fall (!) breit genug sein muss!

1.1.3 Der Schambeinbelaster

Fahrradsattel Test

Je nachdem, welchen Fahrradsattel Sie besitzen und welche Haltung Sie darauf einnehmen, belasten Sie mehr das Schambein oder mehr die Sitzbeinhöcker.

Wer beim Fahren allerdings eher eine sportlichere Haltung (Rücken nach vorne gebeugt) einnimmt, belastet mehr sein Schambein und weniger die Sitzbeinhöcker. Gerade bei Rennrad-Fahrern oder Triathleten ist das der Fall – denn hier kommt es schließlich auf die Geschwindigkeit an. So sitzt der Lenker tiefer als der Sattel, um eine möglichst aerodynamische Fahrposition (geringer Windwiderstand) einzunehmen. Dabei kippt der Radfahrer oder die -fahrerin automatisch etwas nach vorne und belastet so das Schambein (oder genauer gesagt, die Schambeinkufen).

Da bei Frauen das Schambein anatomisch gesehen etwas tiefer liegt als bei den Herren der Schöpfung, drückt es bei sportlicher Haltung umso schneller auf die Sattelnase. Ein Grund, weswegen Damensattel meistens schmaler und kürzer sind als Herrenmodelle. Bei Männern liegt der Druck dagegen eher im Dammbereich. Achten Sie darauf, hier keine Quetschungen zu riskieren, schließlich ist dieser Bereich maßgeblich dafür verantwortlich, dass Männer eine Erektion bekommen können. Grundsätzlich können Sie sich in unserem Fahrradsattel Vergleich merken: Mit dem richtigen Sattel sollten auf jeden Fall keine Schmerzen am Schambein entstehen.

1.2 Fahrradsattel Test: Der Aufbau des Sattels

Das vorrangige Ziel eines Fahrradsattels ist es natürlich, dem Biker eine bequeme Sitzfläche zu bieten. Je nach Einsatzgebiet des Sattels fallen die Größen- und Längenverhältnisse zwischen Sitzfläche und Sattelnase unterschiedlich aus. Der Bezug eines Fahrradsattels besteht heutzutage meist aus synthetischen Materialien (vor allem PVC), doch in speziellen Fällen kommt immer noch Leder zum Einsatz. Darunter befindet sich meist eine Polsterung aus Schaum oder Gel, auf welche wir aber später noch zurück kommen werden. Eine zusätzliche Federung an der Unterseite des Sattels fängt zudem auch noch Stöße ab.

Häufig wählen Fahrradfahrer allerdings den falschen Sattel aus und schlagen sich deswegen mit allerlei Problemen herum. Unsere Tabelle zeigt Ihnen, was sichere Anzeichen auf einen falschen Sattel bei Frauen und Männern sind:

MännerFrauen
Druck auf GenitalienEntzündungen im Schambereich
ProstatabeschwerdenWundreibungen
TaubheitsgefühlTaubheitsgefühl
Schmerzen im DammbereichSchmerzen im Schambeinbereich

1.3 Die richtige Sitzposition

Auf die richtige Sitzposition kommt es beim Radfahren durchaus auch an, wie unser Fahrradsattel Vergleich zeigt! Denn nur der, wer Fehlstellungen und falsche Haltungen vermeidet, verbessert auf Dauer seine körperliche Konstitution mit dem Biken. Wir von Profirad geben Ihnen diesbezüglich ein paar Tipps mit auf den Weg. So sollten Kopf, Rücken und Hüfte immer in etwa eine gerade Linie bilden. Um zusätzlich noch Stöße abzufangen, empfehlen wir Ihnen, die Arme leicht anzuwinkeln. Sie sollten auf jeden Fall immer vermeiden, ein Hohlkreuz oder einen Rundrücken zu bilden:

  • Hohlkreuz: Wenn das Becken nach vorne kippt, macht der Biker automatisch ein Hohlkreuz. Das passiert vor allem untrainierten Radlern. So entsteht ein hoher Druck im Schambeinbereich. Rückentraining kann Abhilfe schaffen.
  • Rundrücken: Um Druck auf dem Schambein zu vermeiden, kippt das Becken nach hinten und Sie bilden einen Rundrücken. So werden gerade die Bandscheiben stark belastet. Ursache ist hier meist ein Sattel in falscher Breite.

Grundsätzlich richtet sich die Sitzposition auch immer nach der Art des Fahrrads und bestimmt so, wie viel Druck auf dem Sattel lastet. Sie können sich merken: Je sportlicher die Haltung, desto geringer ist der Druck auf den Sattel und desto höher ist der Druck auf Pedale und den Lenker.

2. Fahrradsattel Test: Die verschiedenen Satteltypen

Kommen wir nach allen Hinweisen und Tipps zur Anatomie nun zu den verschiedenen Modellen, die es derzeit auf dem Radmarkt gibt. Unser Fahrradsattel Vergleich stellt Ihnen alle Typen einzeln vor und geht auf deren Vor- und Nachteile ein:

2.1 Rennrad- und Mountainbikesattel

Der Rennrad-Sattel ist besonders schmal und länglich, ähnlich wie auch etwa der Sattel für Tourenräder. Beim Zeitfahren mit einem echten Rennrad kommt es vor allem auf das Gewicht an, daher werden diese Sättel im Normalfall aus sehr leichten Materialien gemacht. Sie verzichten demnach auch auf eine schwere Federung. Alle Infos rund um den richtigen Rennradsattel erfahren Sie auch in unserem ausführlichen Ratgeber, indem Sie auf diesen Link klicken. An dieser Stelle wollen wir Ihnen aber bereits die wichtigsten Vor- und Nachteile dieses Satteltyps zeigen.

  • sehr leicht
  • für längere Strecken geeignet
  • erlaubt sehr effizienten Fahrstil
  • guter Halt (kein “Schwimmen” auf dem Sattel)
  • Sitzposition animiert Rückenmuskeln

  • erhöhter Druck auf das Schambein
  • für Einsteiger erst mal gewöhnungsbedürftig

Beim MTB-Sattel liegt der Fokus dagegen eher darauf, Unebenheiten und Stöße möglichst gut abfedern zu können, wenn Sie etwa durchs Gelände fahren. Bei rasanten Abfahrten oder steilen Anstiegen sitzen Sie als Biker zwar meist gar nicht im Sattel, dennoch ist ein guter Halt nicht zu unterschätzen. Alle weiteren wichtigen Informationen zum MTB-Sattel finden Sie in unserem speziellen Ratgeber, indem Sie diesem Link folgen.

2.2 Sattel für das Citybike

Auf dem Stadtrad nimmt der Biker eine ziemlich aufrechte Position ein, daher lastet das Gewicht zu einem großen Teil auf den Sitzbeinhöckern. Somit besteht quasi keine Gefahr für Quetschungen im Genitalbereich. Da die Rückenmuskulatur allerdings entspannt ist, kommt es zu einer höheren Belastung der Bandscheiben, was gerade bei untrainierten Fahrern zu Problemen führen kann. Meist verfügen diese Sättel über eine starke Polsterung und Federung. Dies kann bei längeren Fahrten auch ein unangenehmes Gefühl des “Schwimmens” im Sattel hervorrufen.

Wenn Sie mit Ihrem Bike aber immer nur schnell zum Supermarkt fahren, sollten Sie einen solchen Sattel wählen. Unser Fahrradsattel Test zeigt Ihnen alle Vor- und Nachteile dieses Satteltyps im Überblick:

  • auf Kurzstrecken sehr bequem
  • kaum Druckstellen
  • gute Gewichtsverteilung beim Sitzen
  • keine Gefahr von Quetschungen im Genitalbereich

  • weniger Halt für das Becken
  • höhere Belastung für den Rücken
  • auf Langstrecken unangenehm und eher nicht geeignet

2.3 Sattel für das Trekkingrad

Im Gegensatz zum Citybike verbringt der Fahrer natürlich bedeutend mehr Zeit im Sattel auf einem Trekkingrad. Hier nehmen Sie bereits automatisch eine etwas gebeugtere Haltung ein. Dadurch verlagern sich die Druckpunkte immer mehr von den Sitzbeinhöckern zu den Schambeinkufen, je nachdem, wie gebeugt Sie eben sitzen. Somit sind Trekkingrad-Sättel deutlich schmäler und länger als solche für Citybikes. Sie haben eine leicht geringere Polsterung, um dem Fahrer besseren Halt auf dem Sattel zu ermöglichen. Untrainierte Fahrer empfinden solche Sättel meist als unbequem oder “zu hart”.

Gerade für Langstrecken bietet sich so ein Sattel aber definitiv an. Alle Vor- und Nachteile sehen Sie in unserem Fahrradsattel Vergleich noch einmal im Überblick:

  • viel Stabilität auf Langstrecken
  • guter Halt für das Becken
  • gleichmäßige Gewichtsverteilung beim Sitzen

  • Höhere Belastung für die Schambeinkufen und den Dammbereich
  • für “Untrainierte” teils ungeeignet

2.4 BMX-Sattel und Sattelstütze

Ein weiterer wichtiger Sattel, den es noch beachten gilt, ist der BMX-Sattel für Stunts oder rasante Abfahrten. Alles zu diesem Sattel erfahren Sie in einem separaten Ratgeber, wenn Sie diesem Link folgen.

Alles rund um Sattelstützen erfahren Sie ebenfalls an anderer Stelle. Klicken Sie dazu einfach auf diesen Link.

Info: Auch wenn die Auswahl an Sätteln auf dem Markt wirklich groß ist, so kann doch nicht jeder ein passendes Modell für seine Bedürfnisse finden. In diesen Fällen besteht auch die Möglichkeit, sich einen Sattel maßanfertigen zu lassen. Diese Stücke sind zwar dementsprechend um ein Vielfaches teurer als “normale Modelle”, passen aber eben auch perfekt zu Ihren individuellen Bedürfnissen.

3. Alles rund um den Fahrradsattel

Jetzt wissen Sie Bescheid, welche anatomischen Besonderheiten es bei Sätteln zu beachten gibt und können zudem aus verschiedenen Satteltypen wählen. Doch das ist längst noch nicht alles, was es zu Sätteln in unserem Fahrradsattel Test zu sagen gibt, In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles rund um Polsterung, Obermaterial, Federung und Co. Viel Spaß!

3.1 Die Polsterung

Hinsichtlich der Sattelpolsterung bieten sich Ihnen im Prinzip drei Möglichkeiten:

  • Schaum-Polsterung
  • Gel-Polsterung
  • Keine Polsterung

Der zentrale Unterschied zwischen Schaum- und Gel-Polsterung ist die unterschiedliche Druckverteilung. Schaumstoff gibt punktuell nach und ermöglicht somit ein Einsinken der Sitzbeinhöcker, während Gel sich der Knochenform anpasst. So verteilt sich der Druck auch auf das umliegende Material. Hier entsteht also ein Gegendruck. Wichtig ist, dass das Gel nicht zu weich ist, damit es bei Druck nicht vollständig verdrängt werden kann. Das wäre wiederum kontraproduktiv.

Es gibt jedoch auch Sattelmodelle, bei denen vollständig auf eine Polsterung verzichtet wird. Meist bestehen diese aus Leder, wobei sich hier das Obermaterial nach etwas Zeit der Anatomie des Fahrers anpasst. So wird eine Polsterung überflüssig.

Merkspruch: Je weicher die Polsterung, desto weniger eignet sich der Fahrradsattel für lange Strecken.

3.2 Sattellänge – und breite

Die richtige Sattellänge- und breite sind entscheidend für den Sitzkomfort auf einem Sattel, wie unser Fahrradsattel Test zeigt. Zunächst ist es wichtig, den Abstand der Sitzbeinhöcker zu ermitteln. Wie das geht, haben wir bereits weiter oben im Ratgeber unter Punkt 1.1.1 erklärt. Je nachdem, wie Sie auf dem Fahrrad sitzen, müssen Sie folgende Aufschläge zu dem gemessenen Wert dazuzählen:

Sitzposition (Beugungswinkel)Aufschlag
< 15° (aufrecht)+ 4 cm
bis 15° (moderat)
+ 3 cm
bis 30° (gebeugt)+ 2 cm
bis 45° (gestreckt)+ 1 cm
> 45° (flach)+/- 0 cm

Auch die Sattelnase darf weder zu kurz noch zu lang sein. Ist sie zu breit, reiben vielleicht die Oberschenkel zu stark daran. Ist sie dagegen zu schmal, konzentriert sich das gesamte Gewicht auf eine zu kleine Fläche – gerade bei sportlicher Haltung (Achtung, Männer!).

Hilfreich kann eine sogenannte “O-Zone” sein, die manche Hersteller bei ihren Sätteln verbauen. Sie beschreibt eine einfach Vertiefung, die längs in der Sattelmitte verläuft. Diese sorgt dafür, dass weniger Druck auf dem Schambein und dem Dammbein lastet.

3.3 Das Obermaterial und die Federung

Fahrradsattel Test

Viele Sättel – vor allem ältere Modelle – sind noch aus echtem Leder.

Beim Obermaterial besteht eine Verbindung von Fahrradsätteln zu solchen bei Pferden: Sie sind beide aus Leder gefertigt. Sättel aus Leder passen sich mit der Zeit der Anatomie des Fahrers von ganz alleine an – daher benötigen sie auch keine zusätzliche Polsterung. Am Anfang sind sie allerdings noch sehr hart. Eine solche Anschaffung lohnt sich also nur, wenn Sie viel mit dem Fahrrad unterwegs sind. Zudem wärmt und isoliert Leder im Winter sehr gut und leitet im Sommer Wärme und Schweiß gut ab. Ein Nachteil: Die Pflege ist relativ aufwendig und auch ein wenig teurer als bei anderen Materialien, beispielsweise PVC. PVC ist dagegen relativ pflegeleicht und robust. Achten Sie bei Sätteln aus PVC vor allem darauf, dass sie wasserdicht sind – und zwar vollständig!

Hinsichtlich der Federung eines gleich vorweg: Nicht jeder Fahrradsattel verfügt über eine Federung. Denn diese ist nur dann relevant, wenn Ihr Bike nicht bereits selber über eine solche verfügt. Die Federung sorgt dafür, dass Stöße und Unebenheiten abgefangen werden. So werden Sie nicht gleich bei jedem Steinchen auf dem Asphalt durchgeschüttelt. Das ist vor allem sehr rückenschonend.

Merkspruch: Je aufrechter Sie auf dem Bike sitzen, desto eher benötigen Sie eine Federung.

4. Bekannte Hersteller und Marken

  • Selle Italia
  • Velo
  • Selle SMP
  • XLC
  • Brooks
  • Selle Royal
  • Contec
  • Race Face
  • Red Cycling Products
  • Sportourer
  • SQlab
  • San Marco BIOAKTIVE
  • Cube
  • Terry
  • Ergon
  • ISM
  • Ritchey
  • Astute
  • Ventura Bike+Outdoor

5. Fahrradsattel Test zeigt: Vergleichen lohnt sich!

Ziehen wir am Schluss dieses Ratgebers also ein Fazit, können wir festhalten, dass sich ein guter Fahrradsattel auf jeden Fall lohnt. So bleiben Sie von unangenehmen Schmerzen verschont und fühlen sich gleich deutlich besser auf dem Bike. Doch woher einen guten Sattel nehmen? Das ist ganz einfach. Vergleichen Sie einfach mit Hilfe unserer Ratgebers unsere obigen Produkte und wählen Sie noch heute Ihren persönlichen Testsieger!

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