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Sattelstütze Vergleich und Test 2017

Aktuelle Sattelstützen im Test!

Sattelstütze Test

Die Radsattelstütze ist ein von ihrer Bedeutung her sehr unterschätztes Teil am Fahrrad. In unserem Sattelstütze Vergleich klären wir auf.

Es gibt in der Welt der Fahrräder eintausend und ein Teil, das sie austauschen, verbessern oder ändern können. Während der Großteil des Fahrradzubehörs für den gelegentlichen Radler vielleicht wie unnötiger Aufwand aussehen mag, ist es für den ehrgeizigen Biker das Wichtigste auf der Welt. Ein Teil, das bei allem Hype um Bikes in den letzten Jahren aber immer ein wenig zu kurz kommt, ist die Sattelstütze. Denn egal, ob sie stundenlange “Marathons” fahren oder nur auf kurzen Strecken unterwegs sind: Befinden Sie sich dabei auf unwegsamem Gelände, können auch kürzeste Strecken zu einer Belastung werden, falls Sie die falsche Stütze am Bike verbaut haben. Gerade Ihr Rücken wird es Ihnen bei den ständigen Erschütterungen danken, wenn Sie eine gute Stabilität auf Ihrem Rad haben.

So gehören Sattelstützen, wenn man einmal näher darüber nachdenkt, zu den wichtigeren Teilen am Fahrrad. Schließlich haben sie einen direkten Einfluss auf den Fahrkomfort. Doch wie funktioniert so eine Stütze denn genau, was macht sie? Welche Arten gibt es und was muss ich beim Material beachten, wenn ich eine Sattelstütze kaufen will? Diese Fragen und viele mehr versuchen wir Ihnen in unserem Sattelstütze Test zu beantworten. Viel Spaß beim Durchlesen!

1. Was sind Sattelstützen?

Technisch gesehen ist so eine Stütze zunächst einmal ein Rohr, das den Fahrradsattel mit dem Rahmen des Bikes verbindet. Fixiert wird sie dabei an zwei verschiedenen Stellen: Zum einen in einem anderen Rohr, nämlich dem Sitzrohr im Radrahmen, und zum anderen am Sattel. Doch genug von der Technik und hin zum Sinn: Warum ist so eine Stütze beim Biken überhaupt so wichtig?

Sattelstütze TestNun, so eine Radsattelstütze wird in erster Hinsicht verbaut, um Erschütterungen abzufedern und allgemein für mehr Dämpfung auf dem Bike zu sorgen. Das schafft sie, indem sie dynamisch mit den Bewegungen des Fahrers und des Fahrrads mitgeht. So sorgt sie dafür, dass sich nicht jede kleine Unebenheit auf der Straße – und davon soll es ja ein paar geben – direkt auf Sie als Fahrer überträgt. Das hat mehrere positive Auswirkungen: Einerseits beruhigt sich das gesamte Fahrgefühl und sie “wackeln” nicht mehr über die Straßen in Ihrer Umgebung. Zudem gibt Ihnen eine gute Stütze mehr Balance und hält auch die Belastungen geringer bzw. verringert die berüchtigten Belastungsspitzen. Letztere entstehen vor allem bei unmittelbaren Erschütterungen und wirken sich extrem auf den Fahrradrahmen aus.

Das war jetzt vielleicht etwas viel Text und Erklärung, aber im folgenden Schritt in unserem Sattelstütze Test haben wir Ihnen alle Vor- und Nachteile einer guten Stütze noch einmal zusammengefasst:

  • Federt Erschütterungen ab und sorgt für bessere Dämpfung
  • Beruhigt gesamtes Fahrgefühl
  • Verleiht mehr Balance
  • Schont das Fahrrad vor Belastungsspitzen und verlängert damit das “Leben” des Bikes
  • Kann an jedem Fahrrad nachgerüstet werden

  • Durch falsche Montage (s. Punkt 4) kann sich die Unfallgefahr erhöhen
  • Sonstige Nachteile? Fehlanzeige!

2. Welche Arten von Sattelstützen gibt es?

Nun, zunächst wollen wir einmal festhalten: Es gibt nicht die eine perfekte Radsattelstütze! Denn je nachdem, welches Bikes Sie besitzen (also Mountainbike, Rennrad, …), benötigen Sie auch eine unterschiedliche Radstütze. Besonders kommt es dabei auf den Sattelstützendurchmesser an. Den was, fragen Sie sich jetzt vielleicht? Nun, das ist ganz einfach der Durchmesser des Rohrs, der davon abhängt, wie groß Sitz- und Sattelrohr an Ihrem Bike sind. Denn, wir erinnern uns: Dort wird die Stütze bei der Montage befestigt. Dennoch kann man einige gängige Maße nennen. Vor allem 27,2 und 31,6 Millimeter sind bei den meisten Herstellern Gang und Gebe, manche bieten aber auch alternative Größen an.

Im Allgemeinen kann man festhalten, dass sich hinsichtlich der Vielfalt von Sattelstützen in den letzten Jahren einiges getan hat. In folgender Tabelle wollen wir Ihnen alle derzeit üblichen Arten vorstellen:

Sattelstützen-ArtEigenschaften
Sattelkerze
Quasi der Vorgänger aller weiteren Arten. Technisch gesehen war die Sattelkerze noch ziemlich unflexibel und wies standardmäßig einen Durchmesser von 22mm auf. Eine wichtige Aufgabe kommt dem Sattelkloben zu. Dieser hat die Aufgabe, Sattelneigung und Winkelverstellung einzustellen. Zudem wird die Kerze auch dort montiert.
Patentsattelsütze
Der Nachfolger der Sattelkerze ist ebenfalls eine sehr stabile Variante. Der Unterschied zur Kerze: Sie macht aus dem Sattelkloben und Stützrohr eine robuste Einheit. Auch die Montage einer Patentsattelstütze ist relativ einfach und meist mit ein oder zwei Inbusschrauben erledigt. Der große Vorteil? Die Möglichkeit der viel (!) feineren Einstellung des Sattelneigungswinkels.
Federsattelstütze
Wer eher auf mehr Komfort setzt, sollte der Federsattelstütze eine Chance geben. Hier werden durch die eingebaute Feder Unebenheiten und kleine Stöße großteils abgefangen. Vorteile? Sie kostet vergleichsweise wenig Geld und erhöht die Lebensdauer des Fahrrads, indem sie das Gewicht des Fahrers auf die Sattelstange abdämpft.
Vario-Sattelstütze
Die "modernste" Form der Sattelstützen ist die Vario-Sattelstütze. Mit dieser kann der Fahrer während der Fahrt mit einem Knopf (am Lenker bspw.) die Höhe der Stütze verstellen. Das Gewicht auf die Stütze sorgt dann automatisch für die richtige Höhe.

3. Sattelstütze Test: Material und Co.

Nun wissen Sie also Bescheid, welche Arten von Radsattelstützen es gibt und wofür sich diese besonders eignen. Doch das ist noch lange nicht alles, was es in unserem Sattelstütze Test zu erfahren gibt. Stattdessen wollen wir auch noch auf Punkte wie das Material oder die richtige Montage eingehen.

3.1 Das richtige Material

Zunächst einmal wollen wir Ihnen zeigen, welche Materialien am häufigsten bei Sattelstützen verbaut werden:

  • Stahl
  • Titan
  • Aluminium
  • CFK (kohlenstoffverstärkter Kunststoff)

Nun muss man abwägen, für welches Bike sich welches Material eignet. Während CFK wegen seines geringen Gewichts vor allem bei Rennrädern verbaut wird, brauchen Sie auf einem Mountainbike oder Trekkingrad nicht dringend ultraleichte Bauteile aus CFK. Hier bieten sich “angenehmere” Materialien an, wie etwa Aluminium. Diese sind vergleichsweise auch leicht (300-800 Gramm) und deutlich (!) billiger zu haben. Stahl und Titan sind sehr robust und eignen sich für ambitionierte Biker eher weniger.

3.2 Der Federweg

Sattelstütze TestWenn Sie sich, wie auch hier in unserem Sattelstütze Vergleich, mit diesem Thema beschäftigen, kommen Sie früher oder später nicht am Begriff “Federweg” vorbei. Doch was bedeutet dieser im Bezug auf Sattelstützen?

Nun, darunter versteht man bei Feder-Sattelstützen die Gesamtlänge der verbauten Feder. Bei den meisten aktuellen Federn liegt der Federweg bei über 30 Millimetern. Der Federweg verkürzt sich dann, wenn Sie sich auf Ihr Bike setzen. Je nach Gewicht auf die Stange entweder mehr oder weniger. So können Sie sich im Bezug auf den Federweg merken: Er bezeichnet im Prinzip den Bewegungsspielraum, den die dämpfende Feder bei Belastung hat.

3.3 Die richtige Montage

Zunächst einmal vorne weg eine kleine Warnung: Sollte die Radsattelstütze nicht richtig am Bike montiert sein, erhöht sich bei größeren Schlägen die Unfallgefahr. Mit der richtigen Anleitung kann aber unserer Ansicht nach kaum etwas schief laufen. So wie sich die Arten der Stützen unterschieden, gibt es auch bei der Befestigung unterschiedliche Mechanismen:

  • Die häufigste Variante ist eine Sattelklemme, mit der Sie die Radsattelstütze am Fahrrad montieren können. Meist ist diese bereits oben am Sitzrohr verbaut, kann bei Bedarf aber auch eigenständig Verwendung finden.
  • Eine andere beliebte Möglichkeit ist eine Klemme mit Schnellspanner. Diese findet sich fast immer an Mountainbikes, welche meist in unruhigen Terrains gefahren werden. Hier müssen Sie den Körperschwerpunkt nach hinten verlagern, damit der Spanner dafür sorgt, dass der Sattel schnell absenkbar ist. So behalten Sie immer die Balance.

4. Bekannte Hersteller und Marken

  • Syntace
  • Rec Cycling Products
  • RFR
  • Pro
  • Race Face
  • Mounty
  • Cane Creek
  • Procraft
  • Kind Shock
  • XLC
  • Cube
  • BY.Schulz
  • Dartmoor
  • KCNC
  • Humpert
  • Reverse
  • Sixpack
  • Truvativ

5. Fazit: Sattelstützen vergleichen lohnt sich!

Ziehen wir nach diesem Sattelstütze Test also noch einmal ein Fazit, können wir festhalten, dass sie eines der wichtigeren Teile an einem Fahrrad ist – gerade, wenn Sie viel mit dem Bike unterwegs sind! Damit Sie aber nicht zu viel für Ihre Radsattelstütze zahlen, sollten Sie auf jeden Fall die Preise vergleichen. So sparen Sie möglichst viel Geld.

Zur richtigen Stütze gehört natürlich auch der passende Fahrradsattel, hier haben wir für Sie extra einen großen Ratgeber und mehrere kleine verfasst, damit Sie optimal vorbereitet sind, bevor Sie bei uns die Preise der aktuellsten Modelle vergleichen können. Und auch von Crossbikes über Fahrrad-Navis bis hin zu allem rund um die Bekleidung haben wir von Profirad einen Ratgeber für Sie. Klicken Sie sich gerne durch unsere Seite und küren Sie noch heute Ihre persönlichen Testsieger!