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Mountainbike Sattel Vergleich und Test 2017

Aktuelle Mountainbike Sättel im Test!

Mountainbike Sattel Test

Praktisch: Sie können an Ihrem Mountainbike Sattel auch ganz einfach eine Fahrradtasche anbringen, um wichtige Dinge zu verstauen.

1. Mit dem Mountainbikesattel sicher und komfortabel unterwegs

Das Fahrradfahren wird im Jahr 2017 für immer mehr Deutsche zu einer echten Alternative zum Autofahren. Laut der renommierten Datenbank „Statista“ besitzen mittlerweile knapp vier Millionen Bundesbürger ein Fahrrad und die meisten nutzen dieses auch regelmäßig. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Zuge des Fitness- und Ernährungsbooms auf der ganzen Welt bietet das Fahrradfahren eine ideale Möglichkeit, sich fit zu halten und ausreichend Sport zu treiben. Ob Sie nun regelmäßig mit Ihrem Mountainbike auf eine Radtour gehen oder das Fahrrad nur auf dem Weg in die Arbeit nutzen, ist dabei im Prinzip egal. In letztem Fall sparen Sie sich sogar das lästige Kriechen mit dem Auto durch den täglichen Berufsverkehr. Doch damit die nächste Radtour oder der routinemäßige Weg mit dem Mountainbike zur Arbeit nicht zur Qual wird, ist es wichtig, dass Sie über einen qualitativ hochwertigen Mountainbike Sattel verfügen.

Mountainbike Sattel TestDoch wie finden Sie den optimalen Mountainbikesattel für Ihre Bedürfnisse? Angesichts der großen Auswahl in den einschlägigen Läden oder im Internet kann man gerade als Laie oder Einsteiger schonmal den Überblick verlieren. Schließlich kommt es neben dem Material und der Polsterung auch auf die richtige Breite und anatomische Begebenheiten an. Aber nicht verzagen, Profirad hilft Ihnen weiter! In unserem praktischen Mountainbike Sattel Test erklären wir Ihnen alles wichtige rund um den MTB-Sattel. Sollten Sie allerdings stattdessen lieber an allgemeinen Informationen rund um Fahrradsättel interessiert sein, empfehlen wir Ihnen unseren ausführlichen Fahrradsattel-Ratgeber, nur einen Klick entfernt. Viel Spaß beim Durchlesen!

2. Mountainbike Sattel Test: Anatomische Besonderheiten

Eine Information müssen wir Ihnen gleich vorweg geben. Ob ein Sattel zu einer Person passt oder nicht, kann nicht pauschal gesagt werden. Während sich das bei Helmen oder Kleidung relativ schnell bestimmen lässt, ist dieser Vorgang bei Sätteln deutlich komplizierter. Es kommt zum Beispiel zunächst einmal darauf an, ob Sie ein Mann oder eine Frau sind. So ist die Beckenform von Frauen und Männern anatomisch sehr unterschiedlich, weswegen hier verschiedene Sattelformen zum Einsatz kommen.

Als zentraler Orientierungspunkt dient Ihnen der Abstand der Sitzbeinhöcker. Dieser ist von enormer Bedeutung, wenn Sie einen Mountainbikesattel kaufen wollen. Im Grundsatz gilt: Der Abstand ist bei Frauen (9-17 cm) größer als bei Männern (6-16cm). Vor allem deswegen gibt es unterschiedliche Fahrradsättel für die Frau und den Mann der Schöpfung.

2.1 Wie bestimme ich den Abstand der Sitzbeinhöcker?

Sie haben im Prinzip zwei Möglichkeiten, um diesen Abstand bestimmen zu lassen. Entweder Sie gehen in ein einschlägiges Fachgeschäft und lassen sich dort professionell vermessen. Das kostet Sie allerdings deutlich mehr Zeit als Möglichkeit Nummer zwei – der Wellpappentest. Alles, was Sie dafür benötigen sind ein harter, flacher Stuhl, eine Kiste sowie ein großes Stück Wellpappe, am besten 30cm x 30cm. Beim Test sollten Sie eine dünne Hose tragen, also auf gar keinen Fall eine Jeans. Dann gehen Sie einfach wie folgt vor:

  • Schritt 1: Legen Sie die Wellpappe auf den Stuhl und setzen Sie sich aufrecht darauf.
  • Schritt 2: Heben Sie jetzt die Füße leicht an. Die Kiste dient Ihnen als Ablagefläche für Ihre Füße.
  • Schritt 3: Nun sollten Sie bereits spüren, wie Sie Ihre Sitzknochen belasten. Diese zeigen sich deutlich auf der Wellpappe.
  • Schritt 4: Markieren Sie jetzt die Vertiefungen auf der Pappe mit einem Kreis. Der Abstand vom Mittelpunkt der beiden Kreise ist der Abstand der Sitzbeinhöcker.

Mit diesem Wert können Sie nun genau bestimmen, welche Sattelform zu Ihnen passt.

2.2 Sitzbeinbelaster vs. Schambeinbelaster

Je nachdem, auf welchem Fahrrad Sie sich befinden, belasten Sie entweder eher Ihr Sitzbein oder den Damm- bzw. Schambeinbereich.

Mountainbike Sattel Test

Auf einem Mountainbike oder dem Rennrad nehmen Sie meist eine sportliche, gebeugte Haltung ein: So liegt die Hauptbelastung im Schambeinbereich.

Beim Biken auf bspw. einem Citybike sitzen Sie relativ gerade auf dem Bike und belasten so eher den Sitzbeinbereich. Man könnte auch sagen, dass das die angenehmste Fahrposition ist. Wichtig zu wissen ist: Auch bei der Auswahl des richtigen Sattels kann das Sitzbein zu Beginn noch schmerzen, wie unser Ratgeber zeigt. Das ist jedoch ganz normal, weil Sie es beim Sitzen ja erstmal dennoch belasten. Mit der Zeit gewöhnt sich das Sitzbein an die Belastung.

Für diesen Artikel eher interessant ist allerdings der Fall, wenn Sie auf einem Mountainbike oder Rennrad sitzen. In diesem Fall nehmen Sie (beim Rennrad noch mehr als beim MTB) eine gebeugtere und sportlichere Haltung ein. Somit verschiebt sich das Gewicht vom Sitzbein- in den Schambeinbereich. Diese Fahrposition hilft Ihnen beim Mountainbiken, Schläge besser abzufangen und im Fall der Fälle auch aus dem Sattel zu steigen, um das Gleichgewicht zu halten. Da bei Frauen das Schambein anatomisch deutlich tiefer liegt, sind Damensättel meist schmäler und kürzer als Herrenmodelle. Bei Männern entsteht dagegen vor allem Druck im Dammbereich. Hier gilt besondere Vorsicht vor Quetschungen, ist dieser Bereich doch hauptverantwortlich dafür, dass Männer eine Erektion bekommen können.

3. Mountainbike Sattel Vergleich: Was sind die Besonderheiten?

Ein MTB-Sattel ist ein Sattel, der speziell auf die Bedürfnisse von Mountainbikern zugeschnitten ist, was Polsterung, Länge und Co. betrifft. Wer also lieber auf sein Trekkingrad schwört oder mit dem Citybike durch die Stadt cruised, sollte sich in unserem Fahrradsattel-Ratgeber über ein solches Modell informieren.

Mountainbike Sattel Test

Ein typischer Mountainbikesattel mit spitz zulaufendem Ende.

Wie unser Sattel-Test zeigt ist bei einem MTB-Sattel vor allem die äußerliche Form auffällig. Der Sattel läuft – ähnlich wie beim Rennrad – spitz zu, was zwei Vorteile bietet. Zum einen können die Beine so eng am Sattel entlang geführt werden, was eine optimale Kraftübertragung gewährleistet. Und zum anderen ist es dem Mountainbiker so möglich, einfach aus dem Sattel auszusteigen, um etwa in starken Gefällen das Gleichgewicht zu halten.

Typisch für einen MTB-Sattel bzw. Mountainbikes im allgemeinen ist vor allem die leicht vornüber geneigte und sportliche Sitzhaltung. So nehmen Sie zwar einerseits eine deutlich aerodynamischere Fahrposition ein, was sich positiv auf die Geschwindigkeit (geringerer Windwiderstand) auswirkt. Auf der anderen Seite belasten Sie so jedoch automatisch das Schambein bzw. die Schambeinkufen deutlich stärker, da Sie leicht nach vorne kippen. Die Auswahl des richtigen Mountainbikesattels ist deshalb besonders wichtig, da in diesem Bereich viele Nerven verlaufen. Bei einer falschen Sattelwahl kann es sonst schnell zu Taubheitsgefühlen, “kribbelnden” Beinen und unangenehmen Schmerzen kommen.

Ein klarer Nachteil des Satteltyps ist dagegen, dass er im Vergleich zu Citybike-Sätteln sehr hart ist, auch wenn der Rennradsattel hier immer noch heraussticht. So gewährt der Sattel zwar einen guten Halt, ist aber vor allem für Einsteiger unangenehm zu fahren. Wir von Profirad fassen für Sie an dieser Stelle noch einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammen:

  • Für längere Strecken gut geeignet
  • Leichter als viele Modelle
  • Erlaubt effizienten Fahrstil
  • Guter Halt
  • Sitzposition animiert Rückenmuskeln

  • Härter als andere Modelle
  • Erhöhter Druck auf den Damm- bzw. Schambeinbereich
  • Für Einsteiger gewöhnungsbedürftig

Sind Sie jetzt immer noch unsicher, welcher Sattel zu Ihnen passt? Dann klicken Sie sich in unseren Rennradsattel-Ratgeber und sehen Sie dort einen direkten Vergleich der drei anderen wichtigen Satteltypen.

4. Alles rund um den Mountainbikesattel

Jetzt wissen Sie alles rund um die anatomischen Besonderheiten und welche Vorzüge ein echter MTB-Sattel hat. Dennoch gibt es noch einige weitere Punkte, die Sie bedenken sollten, bevor Sie einen Mountainbike Sattel kaufen wollen.

4.1 Die Polsterung

Generell lässt sich sagen, dass ein MTB-Sattel etwas leichter, härter und sportlicher ist als andere Sattelmodelle. Dem schließt sich die Polsterung an: Zwar ist ein MTB-Sattel nicht so gut gepolstert wie etwa ein Citybike-Sattel, dennoch weist er auch nicht ganz die spartanischen Verhältnisse von Rennradsätteln auf. Zwar haben Sie mit wenig Polsterung einen noch besseren Halt auf dem Bike, dennoch können Sie komplett ohne keine ganze Fahrradtour bestreiten. Die Favoriten in Sachen Polsterung sind bei den Herstellern derzeit Gel und Schaumstoff. Dabei gibt es kleine Unterschiede zu beachten:

  • Schaumstoff gibt eher punktuell nach.
  • Gel passt sich nach einer Eingewöhnungsphase der Form der Sitzbeinhöcker an.
Info: Die “Königslösung” ist allerdings eine andere: Viele Sättel – etwa der Marke “Brooks” – kommen ohne Polsterung aus und bieten dennoch großen Komfort. Dies erreichen Sie meist mit einer Naturkautschuk-Füllung, die sich nach kurzer Eingewöhnungszeit an die Anatomie des Bikers anpasst. Diese Sättel sind jedoch zumeist sehr teuer.

4.2 Sattelbreite und -länge und Sattelbezug

Wie der aufmerksame Leser dieses Ratgebers bereits festgestellt hat, ist die Sattelbreite und -länge vom Abstand der Sitzbeinhöcker abhängig. Wie Sie den Abstand dieser herausfinden, haben wir Ihnen oben im Punkt 2.1 ausführlich erklärt.

Das heutzutage wohl am häufigsten verwendete Material für den Sattelbezug ist PVC. PVC ist sehr robust und dabei trotzdem sehr pflegeleicht. Zwar sind einige Modelle auch noch ganz traditionell mit Leder überzogen, diese werden jedoch immer weniger. Leder hat den Vorteil einer noch höheren Langlebigkeit. Der Pflegeaufwand ist jedoch auch um ein Vielfaches höher.

5. Bekannte Hersteller und Marken

  • Selle SMP
  • Velo Tempo
  • Selle Italia
  • XLC
  • Selle Royal
  • Race Face
  • Ergon
  • Red Cycling Products
  • SQ Lab
  • Cube
  • Terry
  • San Marco Bioaktive
  • Fabric
  • Reverse
  • WTB
  • RFR
  • 66Sick
  • Chromag
  • Brooks
  • Dartmoor

6. Mountainbikesattel Test zeigt: Vergleichen lohnt sich!

Ziehen wir am Ende dieses Ratgebers ein Fazit, können wir festhalten, dass sich ein entsprechender Vergleich der verschiedenen Modelle in unserem Test definitiv lohnt. So finden Sie zum einen heraus, welcher Sattel auch wirklich zu Ihnen passt. Und zum anderen stellen Sie sicher, dass sie auch immer das optimale Modell zum besten Preis bekommen.

Sind Sie zudem auf der Suche nach weiterem Zubehör oder nach Bekleidung? Auf unsere Seite haben wir nützlich Ratgeber zu allem rund um das Fahrrad. Von Crossbikes über Fahrradanhänger bis hin zu Navigationssystemen: Klicken Sie sich einfach durch unsere Ratgeber und küren Sie noch heute Ihre Testsieger aus unseren vielen Modellen!