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Die Vuelta ist nach Tour de France und Giro d’Italia das drittgrößte Radrennen der Welt. Wegen des recht vollen Terminkalenders der Radsportler und letztlich auch aus wirtschaftlichen Gründen, wurde das Rennen Mitte der 1990er Jahre in den September verlegt und bildet damit für viele Fahrer zugleich den Saisonabschluss von Rundfahrten. Auch als Schutz vor den extremen Temperaturen während der Sommermonate erscheint diese Maßnahme sinnvoll und nicht zum Nachteil der Fahrer.
Das Rennen erstreckt sich über drei Wochen. Wie bei größeren Rundfahrten üblich, setzt sich auch das Streckenprofil der Vuelta aus Flachetappen, mittelschweren Etappen und Bergetappen zusammen. Zwei Zeitfahren gehören ebenfalls zum Programm.
Damit ist in der Regel gewährleistet, dass viele Fahrer Chancen auf den Etappensieg haben und die Gesamtführung wechseln kann. Weil solche mehrwöchigen Rundfahrten nur durch die finanzielle Unterstützung von Sponsoren möglich sind, besteht bei diesen natürlich ein Interesse, den Namen möglichst in positives Licht zu rücken.
Anders als bei der Tour de France und dem Giro d’Italia ist des Streckenprofil der Spanienrundfahrt jedoch überwiegend hügelig, sodass sich meist am Ende Bergspezialisten durchsetzen, die das Rennen auf den Bergetappen der Pyrenäen oder der Sierra Nevada für sich entscheiden.
Regelmäßig wird auch das angrenzende Ausland durch einzelne Streckenabschnitte mit einbezogen. Die Rundfahrt findet seit 1935 statt, seit 1955 wird die Spanien-Rundfahrt jährlich ausgetragen. Die Vuelta endet traditionell in der spanischen Landeshauptstadt Madrid.
Markenzeichen der Vuelta ist sicherlich der Anstieg hinauf zum Alto de Angliru in Asturien, der 1999 erstmals bewältigt werden musste. Die steilen Rampen mit bis zu 24% Steigung zählen hierbei zu den härtesten Prüfungen, die ein Profi-Radfahrer in seinem Leben bestehen muss.
Der führende in der Gesamtwertung trägt das Pendant zum Gelben Trikot der Tour de France, das Goldene Trikot. Der führende in der Bergwertung wird mit dem Orangenen Trikot ausgezeichnet. Seit 2009 erhält der punktbeste Fahrer ein grünes Trikot. Hierzu werden Punkte für die tagesbesten Fahrer sowie die Gewinner der Zwischensprints vergeben.
Der beste Fahrer der Kombinationswertung trägt das Weiße Trikot. Dazu werden die Platzierungen der Fahrer in den 3 Wertungen nochmals in Punkte umgerechnet. Der Fahrer, der die geringste Punktzahl hat, ist schließlich Träger.
Weil der Radsport wie alle anderen professionellen Sportarten auch, von Sponsorengeldern lebt, haben sich die Farben der Trikots bereits mehrfach geändert, je nachdem welches Unternehmen das Trikot sponsert.
Die meisten Etappensiege konnte der Spanier Delio Rodriguez mit insgesamt 39 Stück erzielen. Jeweils dreimal gewannen der Schweizer Tony Rominger und der Spanier Roberto Heras die Rundfahrt. Betrachtet man die Ergebnisse insgesamt, so fällt jedoch auf, dass spanische Fahrer bei ihrem Heimrennen insgesamt dominierend sind.
Wer sich im Spätsommer nochmals auf Urlaubsreise begeben möchte und dabei wärmere Regionen bevorzugt und zudem auch noch radsportbegeistert ist, der sollte in Erwägung ziehen, einen Spanienurlaub mit einem Besuch einer oder mehrerer Etappen der Spanienrundfahrt zu kombinieren.
Tags: Bergetappen, Delio Rodriguez, Radrennen, Saisonabschluss, Spanienrundfahrt, Vuelta a Espana
Alkohol am Lenker - Finger weg vom Fahrrad, wenn Sie nach einer Party einmal zu viel Alkohol getrunken haben. Wer glaubt betrunken mit dem Fahrrad sicher unterwegs zu sein, der irrt sich gewaltig. Einem jeden sollte klar sein, dass man das Fahrrad schiebt, wenn man alkoholisiert ist.
Eine Trunkenheitsfahrt nach § 316 StGB, kann grundsätzlich auch mit dem Fahrrad begangen werden, auch wenn dieses zunächst kein Kraftfahrzeug darstellt. So liegt in diesem Fall eine Trunkenheitsfahrt vor, sobald der Fahrzeugführer nicht mehr in der Lage ist sein Fahrzeug sicher zu führen (unter den Begriff Fahrzeug fallen übrigens auch Fahrräder). Sollte der Fahrradfahrer also unter Einfluss von Alkohol verkehrsauffällig geworden sein, so kann eine Promillegrenze von 0,3 herangezogen werden.
Weiterhin gilt folgendes:
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Alkoholgehalt im Blut von 0,3 bis unter 1,6 Promille
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Soweit keine Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen nicht strafbar
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Wenn Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen, strafbar nach §316 StGB. Konsequenzen sind 7 Punkte im Verkehrszentralregister; Geld- oder Freiheitsstrafe (bis zu 1 Jahr)
- Sollte es alkoholbedingt zu einem Verkehrsunfall kommen oder ein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet werden, so ist die Handlung nach §315c strafbar. Konsequenzen sind 7 Punkte im Verkehrszentralregister; Geld- oder Freiheitsstrafe (bis zu 5 Jahre), zivilrechtliche Haftung für den Unfallschaden, die private Haftpflicht kann unter Umständen eine Regulierung ablehnen (wegen grober Fahrlässigkeit)
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In diesem Rahmen ist ein Entzug der Fahrerlaubnis sowie ein Fahrverbot nicht vorgesehen. Eine MPU ist ebenfalls nicht automatisch vorgesehen. Sobald eine Wiederholungstat vorliegt, kann es zur Anordnung eine MPU kommen.
- Alkoholgehalt im Blut von 1,6 Promille und mehr
- Strafbar, gem. §§ 316 bzw. 315c StGB in jedem Fall. 7 Punkte im Verkehrszentralregister; Geld- oder Freiheitsstrafe (bis zu 1 Jahr)
- Sollte es zu Personen- und/oder Sachschäden kommen, so gelten die folgenden Konsequenzen: 7 Punkte im Verkehrszentralregister; Geld- oder Freiheitsstrafe (bis zu 5 Jahre), zivilrechtliche Haftung für den Unfallschaden, die private Haftpflicht kann unter Umständen eine Regulierung ablehnen (wegen grober Fahrlässigkeit). Darüber hinaus wird eine MPU angeordnet um die Fähigkeit Kraftfahrzeuge zu führen zu überprüfen.
Es kann also wie man sieht unter Umständen und mit einem hohen Promillewert im Blut zum Führerscheinentzug, bzw. zur Anordnung einer medizinisch psychologischen Untersuchung kommen (MPU), die sehr schnell sehr teuer werden kann.
Es gilt wie auch beim Auto und Fahren dieses Gefährts bzw. der anderen. Wenn man fährt, sollen keine alkoholischen Getränke getrunken werden, so hat man keinerlei Probleme und man muss sich nicht mit den durchaus sehr weitgreifenden und sehr störenden Konsequenzen auseinander setzen. Es kann durchaus so sein, dass man durch einen Führerscheinentzug seinen Arbeitsplatz gefährdet und es zu einem Verlust kommt.
Tags: Fahrräder, Promillegrenze, Trunkenheitsfahrt
Schweden - Land der Seen, großen Wälder und Elche. Die Hauptstadt Schwedens, Stockholm, besticht nicht nur durch seine Einzigartigkeit, sondern auch durch eine umfassende Geschichte und einen kulturell und historisch Wertvollen Charakter. Die Stadt ist ungefähr Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden, bzw. die ersten Belege für ihre Existenz stammen aus dieser Zeit, davor wurde nie über die Stadt gesprochen bzw. sie wurde nie in irgendwelchen Karten oder Schriften erwähnt.
Das Klima in Stockholm ist gemäßigt, das heißt, dass die Jahresmitteltemperatur bei 6,6 Grad Celsius liegt. Daher sollte man sich die Jahreszeit für einen Besuch in Stockholm gut und mit Bedacht aussucht. Der Sommer ist daher am besten geeignet um die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden.
Stockholm wird auch des Öfteren Venedig des Nordens genannt. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn die Stadt ist auf geteilt auf 14 Inseln, die es zu entdecken gibt.
Kommen wir nun zum Fahrradnetz und zur Verfügbarkeit der Räder zum Leihen. Die Fahrradverfügbarkeit in Stockholm ist richtig gut und vor allem Flächendeckend sehr gut organisiert. Das System nennt sich „Stockholm City Bikes” und lässt sich nahezu überall finden.
Auch die Preise sind sehr human, so zahlt man zum Beispiel für ein Drei-Tages-Ticket umgerechnet 12 Euro und für eine Saisonkarte rund 20 Euro. Die Fahrräder findet man fast überall und die Dichte bzw. Menge an Fahrrädern ist auch (fast) immer ausreichend. Durch die regelmäßige Nutzung der Räder von Touristen und Einheimischen, sind die Fahrräder alle in einem technisch einwandfreiem Zustand und weisen keine Mängel auf, welche einem die Fahrt erschweren oder gar unmöglich machen.
Mit der ausgehändigten Benutzerkarte, kann man die Fahrräder im kompletten Stadtbereich ausleihen und wieder zu den Stationen zurück bringen. Einziger kleiner Nachteil ist die Rückgabepflicht der Fahrräder nach drei Stunden (man tauscht einfach alle drei Stunden das Rad), aber die kurze Unterbrechung kann man wunderbar als Kaffee oder Mittagspause nutzen.
Ein weiteres Highlight und weltweit einzigartig in seiner Größe und Vielfältigkeit ist die Tunnelbahn (U-Bahn in Stockholm). Auf dem insgesamt 110km langem Netz gibt es an circa 90 Stationen Kunstwerke von rund 150 verschiedenen Künstlern. Die Palette an Kunstwerken reicht dabei von Statuen, über Mosaike bis hin zu riesigen Gemälden. Durch die beruhigende und schöne Wirkung, wird dem sonst so hektischen Alltag und U-Bahn Feeling Ruhe und Kunst geschenkt. Einige der Motive und Kunstwerke sind sehr einladend für Fotografien und dürfen auch fotografiert werden.
Die Betriebsgesellschaft der U-Bahn in Stockholm bietet darüber hinaus noch Führungen durch die U-Bahn an. Diese Führungen finden zu unterschiedlichen Tagen und Zeiten statt und sind kostenfrei, wenn man ein Fahrticket gelöst hat. Wer genauere Informationen dazu erhalten möchte, sollte sich im Touristenbüro melden und einfach nachfragen.
Einen Abstecher mit dem Rad sind auf jeden Fall die königlichen Parkanlagen und die Altstadt Stockholms wert. Die Radwege in und rund um Stockholm sind sehr gut ausgebaut und lassen sich wunderbar befahren.
Einem Stadturlaub auf dem Fahrrad in Stockholm steht also nichts entgegen, im Gegenteil es ist sogar mitunter die beste Methode um sich die Stadt gemütlich und ohne Hektik bzw. Abgase anzuschauen.
Tags: Fahrradnetz, Stadturlaub, Stockholm, Stockholm City Bikes
Kanada ist gemessen an seiner Fläche der zweit größte Staat der Erde. Kulturelle Zentren und Ballungsräume sowie große Städte gibt es allerdings vorwiegend bis fast ausschließlich nur im Süden des Landes.
Bedingt durch die geographische Lage und die Größe des Landes gibt es in Kanada unterschiedliche Zeitzonen, die von Polarklima bis zum gemäßigtem Klima reichen. So erscheint es auch nicht mehr allzu erstaunlich, dass im Winter Temperaturen von bis zu minus 60 und im Sommer von bis zu plus 45 Grad ermittelt wurden. Die niedrigste je gemessene Temperatur in Höhe von minus 63 Grad wurde in Kanada gemessen.
Aber was ist nun eigentlich dieser „Indian Summer”? Der „Indian Summer” erstreckt sich über den gesamten Herbst eines Jahres und entzückt mit seinem sehr bunten Farbspiel. Die Farben der Wälder sind fast nirgends so intensiv wie in Kanada zu diesen Zeiten. Die schönsten Schauplätze sind entlang der Küste der Neuenglandstaaten, Ostkanadas sowie um die Großen Seen.
Der Name kommt, wie man vielleicht vermutet, geschichtlich betrachtet von den Indianern. Im Herbst bestand für die Indianer die letzte Möglichkeit noch einmal erfolgreich und lange auf die Jagd zu gehen, bevor der kalte Winter und die kurzen Tage und langen Nächte anfingen.
Heutzutage wird diese Zeit regelrecht vermarktet und es gibt unzählige Angebote für Touristen. In dieser Zeit kann man darüber hinaus auch sehr gut Radfahren, da die Temperaturen am Tag schon mal die 20 Grad Marke erreichen können, also ideale Bedingungen um gut zu fahren.
Eine Reiseroute sollte man sich dennoch gut ausarbeiten und darauf achten, dass man unterwegs immer eine Übernachtungsmöglichkeit findet. „Wildes campen” empfiehlt sich in Kanada auch nicht, da es viele verschiedene Tiere und mitunter auch gefährliche Tierarten wie den Bär gibt. Sie sollten darauf achten, dass Sie auf ausgewiesenen Plätzen Campen oder in Hotels bzw. Motels übernachten.
Der Verkehr ist ähnlich dem in Europa und in Deutschland. Auch die Straßenführung entspricht in den Grundzügen den europäischen Standards und Normen. Die kanadische Straßenverkehrsordnung sollte man sich auch vor dem Tourenstart nochmal kurz anschauen, weil es dort unter Umständen zu Abweichungen kommen könnte.
Alternativ zu einer Fahrradtour empfiehlt es sich auch sehr, Tagestouren von einem bestimmten Ausgangspunkt aus zu machen. Dafür gibt es einige sehr schöne Möglichkeiten. Eine sehr schöne und reizvolle Möglichkeit ist die Anmietung eines kleinen Blockhauses. Darin bekommt man das „richtige” kanadische Lebensgefühl. Es gibt auch meistens eine kleine Sauna, in der man herrlich entspannen kann. Die Häuser sind außerdem fast immer in sehr schönen Gegenden gelegen und man wohnt direkt in der Natur.
Kanada ist wie auch die USA ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Menschen und Staaten sind so unterschiedlich wie die verschiedenen Zeitzonen in dem Land. Eine Reise nach Kanada mit dem Rad ist auf jeden Fall ein Erlebnis und auch eine Reise wert. Die Reisedauer sollte mindestens zwei Wochen betragen, eher drei um den „Indian Summer” auch richtig erleben zu können.
Tags: Fahrradtour, große Seen, Indian Summer, Indianer, Neuenglandstaaten, Ostkanada, radfahren
Der Neusiedler See, im Grenzgebiet zwischen Österreich und Ungarn, ist ein guter Ausgangspunkt, um den ungarischen Westen per Rad zu erkunden. Beliebtes Ziel, ob als Zwischenstopp oder Endstation, ist der Plattensee.
Seerundwege
Beide Seen können auf gut ausgeschilderten Rundwegen mit familienfreundlichem Höhenprofil umfahren werden. Der Neusiedler See Radweg (B 10) ist 132 km lang und verläuft fast ausschließlich auf asphaltierten Radwegen, wobei 38 km der Strecke auf ungarischem Staatsgebiet liegen. Die 210 km lange Rundtour um den Balaton ist ebenfalls durchgehend beschildert (Balatoni Körút) und verläuft entweder auf Radwegen oder wenig befahrenen Nebenstraßen.
Von Neusiedl am See nach Keszthely am Balaton
Vom Nordende des Neusiedler Sees fährt man an der Westseite entlang auf dem Seerundweg nach Rust und Mörbisch am See, um dann das Ufer zu verlassen und über die ungarische Grenze nach Sopron zu gelangen (ca. 60 km). Die Stadt mit dem deutschen Namen Ödenburg ist reich an Kunstdenkmälern und übt durch ihren gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern einen besonderen Reiz aus.
Auf Radwegen und verkehrsarmen Straßen geht es über Balf, Fertöboz und Fertöhomok zum Schloss Esterházy in Fertöd (27 km). Die ehemalige Fürstenresidenz mit angeschlossenem Schlosspark ist nicht nur für Freunde des Barock eine Besichtigung wert.
Weniger fürstlich, dafür umso beschaulicher zeigen sich die Landschaften und Dörfer, die hinter Fertöszentmiklós auf kleinen, unnummerierten Landstraßen in süd-östlicher Richtung durchfahren werden. Ein schönes Etappenziel ist Magyarpolány, das für seine denkmalgeschützten Gebäude und den Volksbarock-Kreuzweg den Europa Nostra Preis erhalten hat (90 km).
Der direkte Weg führt über Csapod, Rábakecöl, Vonöck und Nagyalásony. Aufgeteilt in zwei Etappen lohnt sich ein Umweg über den Kurort Sárvár mit Burg und modernem Thermalbad (über Csapod und Iván, 50 km). Hinter Sárvár verlässt man die 84 in Richtung Vásárosmiske und fährt über Nemeskocs, Vid und Nagybogdány (70 km).
Von Magyarpolány bis Keszthely am Plattensee sind es noch etwa 62 km, auf denen ursprüngliche Dorfidylle mit Storchennestern und saftigen Wiesen lockt.
Auf der Strecke in 7 km Entfernung zum Balaton liegt der Badekurort Héviz. Europas größter, natürlicher Thermalsee lädt die müden Radlerbeine zu einem Bad ein. Wer nicht direkt am Plattensee übernachten möchte, findet auch hier eine Bleibe.
Von Keszthely aus bieten sich unter anderem Radtouren in die Weinanbaugebiete des vulkanisch geprägten Tapolca-Beckens an. Die Seehöhle in Tapolca, die Felsentürme von Badacsony und die Basaltorgeln des St György-Berges gehören zu den vielen geologischen Schönheiten dieser Gegend, die allerdings mit dem einem oder andere Höhenmeter aufwartet.
Tags: Neusiedler See, Plattensee, Radweg, Schloss Esterhazy, Tapolca
Kanada - Das Land großer Entfernungen und weiter Landschaft. Kaum ein anderes Land hat so viel unbesiedelte Fläche und Natur zu bieten wie Kanada. Daher ist es auch nicht allzu erstaunlich, dass der Radtourismus immer mehr an Bedeutung für das Land gewinnt. Das Land bietet sehr viele Möglichkeiten und ist klimatisch und geographisch ideal zum Radeln.
Die Idee, die hinter dem Projekt des Trans Canada Trail steht ist sehr lobenswert und daher auch einen eigenen Beitrag Wert. Um diese Idee zu verstehen muss man ein bisschen in die Geschichte eintauchen. Der Trans Canada Trail ist die frühere Eisenbahnstrecke, die weite Teile Kanadas miteinander verband. Er ist mit seinen 18.000 Kilometern der längste Trail der Welt. In den 90er Jahren wurde der Trail in den „Wildnistrail” umgewandelt.
Mit dem Motto „Rails to Trails”, begann man nach der Stilllegung zu überlegen, was man aus dem vorhandenen machen könnte. Durch intensive und vorbildliche Zusammenarbeit der Anwohner, der Regierung, verschiedener Konzerne und Umweltorganisationen wurde ein Rad- und Wanderweg geschaffen, der seines gleichen sucht.
Der Trail verläuft weitgehend durch die Natur und fern von Straßen und großen Ballungsräumen. Man ist auf der Tour auf sich alleine gestellt und findet nur vereinzelt kleine Dörfer und Städte. Gerade aus diesem Grund ist es für viele Touristen ein wahres Erlebnis, sich einer solchen Tour anzunehmen.
Es muss allerdings auch darauf geachtet werden, dass eine solche Tour bis ins kleinste Detail geplant werden muss. Wer durch die Wildnis Kanadas radelt, muss sich darüber im Klaren sein, dass Wildnis in Kanada auch Wildnis ist. Hier kann man durchaus einem ausgewachsenen Bären vor die Füße fahren oder einen nächtlichen Besuch bekommen, wenn man im Freien campt. Es empfiehlt sich daher in jedem Fall eine Reise auf dem Trail mindestens zu zweit durchzuführen. Man sollte immer einen Erstehilfe Kasten und entsprechende Ausrüstung, sowie Nahrung bei sich führen, weil man unter Umständen ein bis vier Tage ohne auf Menschen oder Zivilisation zu treffen auskommen muss.
Die Tour ist darüber hinaus auch für „normal Fahrer” zu bewältigen, da man eine maximale Steigung von 2.2% bewältigen muss.
Es gibt aber durchaus viele Reiseführer, die einen auf der Tour begleiten und auch vorweg alles planen, sodass man sich den langen und aufwendigen Tourenplanungen nicht hingeben muss. Es gibt verschiedenste Routen und Anbieter, eine Auflistung erspare ich mir daher an dieser Stelle.
Die Trans Canada Trail ist eine sehr originelle und abwechslungsreiche Tour, die es kein zweites Mal in dieser Form gibt. Wer ein wirkliches und echtes Abenteuer erleben möchte und dabei nicht alleine auf Tour gehen will, sollte sich eine Reisegruppe suchen und seinen Erlebnis Urlaub antreten.
Tags: Eisenbahnstrecke, längster Trail der Welt, Rad- und Wanderweg, Radtourismus, Trans Canada Trail, Wildnistrail
Von Mexiko bis Utah - der Arizona Trail (AZT). Als Trail wird für gewöhnlich und unter Mountainbikern ein schmaler Weg durch Gelände bezeichnet, in manchen Regionen Deutschlands sagt man dazu auch „Trampelpfad”. Der Arizona Trail ist also ein Trampelpfad quer durch das Land.
Angefangen in der heißen Wüste an der mexikanischen Grenze, endet er in den kühlen Rocky Mountains in Utah. Gekennzeichnet ist er mit kleinen Schildern und Pfeilen, sodass man einen gewissen Überblick während der Tour hat. Da heutzutage kaum ein Radfahrer, der eine längere Tour plant, ohne GPRS Gerät aus dem Haus geht, kann man mithilfe dieses kleinen Geräts einige Landkarten weniger ins Gepäck packen. Für den AZT sind GPS Daten verfügbar, sodass man sich die Route schon im Vorfeld auf sein GPS gerät laden und abspeichern kann.
Auf die klimatischen Bedingungen sollte man sich auf alle Fälle gut vorbereiten und entsprechende Sachen einpacken. In der Wüste kann es gut und gerne bis zu 50 Grad heiß werden und in den Rocky Mountains kann es in der Nacht deutlich unter die 10 Grad Marke gehen. Man merkt also, dass man ein recht breites Spektrum an Kleidung und Schlafgegenständen einplanen muss. Der Schlafsack sollte bei Minustemperaturen genügend Wärme speichern und muss darüber hinaus so wenig wie möglich wiegen.
Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass man nicht jeden Tag ein Hotel oder Motel zur Verfügung hat und man auch Outdoor-Übernachtungen in Betracht ziehen muss. Daher sollte die Ausrüstung darauf ausgelegt sein.
Die Übernachtungspreise in den USA sind auch sehr teuer, denn man zahlt hier nicht (wie in Europa üblich) für ein Bett, sondern für ein ganzes Zimmer, in dem so gut wie immer 2 Kingsize Betten stehen. Die Preise variieren dabei zwischen 50 und 200 $ pro Nacht.
Während der Zeit in der man durch die Wüste heißen Gebiete fährt muss man sehr genau darauf achten, dass man die Wasserversorgung sichert, denn es kann passieren, dass man einen Tag lang auf dem Bike sitzt ohne irgendwo einen Trinkhahn anzapfen zu können. Es ist also auch hierbei höchste Vorsicht und Voraussicht geboten.
Ist man in den Rocky Mountains unterwegs sollte man nicht auf sein Zelt verzichten, wenn man draußen übernachtet. Aufgrund der sehr niedrigen Temperaturen muss man geschützt liegen, sonst geht man das Risiko ein sich zu unterkühlen.
Auf alle Gefahren hinzuweisen erspare ich mir an dieser Stelle, da man nie so viel beschreiben oder vor so viel warnen kann, wie vielleicht passiert oder auch nicht passiert. Man sollte vermeiden in den Wäldern, wo Bären vorkommen die Essensvorräte bei sich zu haben, lieber sicher verpackt einige Meter entfernt von dem Platz, wo man übernachtet, um einem nächtlichen Bärenbesuch zu entgehen.
Der AZT schlängelt sich durch beeindruckende Landschaften und es macht sehr viel Spass ihn zu fahren. Mit der nötigen Vorsicht und Aufmerksamkeit übersteht man ihn auch ohne große Verletzungen oder technische Defekte sehr gut.
Wer also das Abenteuer sucht und gerne die USA von Süden nach Norden befahren will, ist auf dem AZT richtig. Die Strecke kann natürlich weiter ausgebaut und erweitert werden. Es gibt viele Radfahrer, die direkt bis Kanada durchgefahren sind und das Land somit von Süden nach Norden durchfahren haben.
Tags: AZT Trail, Mexiko, Mountainbikern, Rocky Mountains, Utah
Rom - die ewige Stadt. Rom ist nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern wohl auch eine der bekanntesten Städte der Welt. Dies liegt nicht nur an dem Umstand, dass sie den Vatikan beherbergt, sondern auch daran, dass die Stadt Rom eine mehrere Jahrhunderte alte Geschichte in sich trägt, die es zu erkunden und zu erforschen gibt.
Die Altstadt Roms, der Petersdom und Vatikanstadt wurde darüber hinaus im Jahre 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Durchlaufen wird die Stadt von dem Fluss Tiber.
Es gibt viele geschichtlich Wertvolle und sehenswerte Anlaufstellen für Touristen und Urlauber, diese kann man auf die herkömmliche oder auch traditionelle Methode mit dem Bus, der Bahn oder dem Taxi erreichen.
Da Roms Innenstadt durch kleine Gassen und Straßen besticht ist es nicht so empfehlenswert überall mit einem großen Auto zu fahren, zumal es die Umwelt unnötig belastet. Vor allem im Urlaub legen daher immer mehr Leute Wert darauf, mit dem Fahrrad eine Rundreise durch Rom zu unternehmen.
Was vor einigen Jahren noch undenkbar und kaum toleriert wurde ist heutzutage immer beliebter und erfreut sich auch einer allgemeinen Akzeptanz, das Radfahren. Wie jeder weiß, gibt es in Rom eine Vielzahl von Rollern und Mopeds, mit denen die Einheimischen viel unterwegs sind um schnell von A nach B zu gelangen.
Früher wurden die Radfahrer die sich in den täglichen Verkehr trauten als Spinner verjagt und man wollte auf den Straßen nichts mit ihnen zu tun haben. Da die Stadt aber Verkehrstechnisch aus allen Nähten platzt, hat man im Laufe der Jahre ein immerhin einigermaßen akzeptables Fahrradverkehrsnetz aufgebaut, was auf jeden Fall weiter ausgebaut werden muss.
Überraschender hingegen ist die mittlerweile stattfindende Rücksichtnahme auf die Radfahrer im allgemeinen Straßenverkehr. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es in Rom wohl üblich ist, dass der Autofahrer immer auf den Vorrausfahrenden Fahrer achtet und sich daran orientiert. Noch erstaunlicher als dieses Phänomen, ist die Tatsache, dass das komplette „Centro” eine Verkehrsberuhigte Zone ist und Autos und Motorräder und Mopeds dort nicht fahren dürfen (auch wenn sich letzter nicht wirklich immer daran halten).
Man kann sich viele verschiedene Touren ausarbeiten, denn Rom hat unzählig viele Sehenswürdigkeiten, die es zu besichtigen gibt. Man sollte die Tour auf seine Ausflugsgewohnheiten und Besichtigungszeiten entsprechend zuschneiden.
Mit dem Fahrrad kann man aber durchaus ohne weiteres eine Tagestour mit 15 - 20 Kilometern und 25 Schauplätzen einplanen. Die Tagestour dauert dann je nach Aufenthalt und Pausen bzw. Bummeln in der Stadt 5-10 Stunden. Die Fahrräder können in verschiedenen Fahrradverleihstationen gemietet werden. Die Kosten betragen dafür ungefähr 25-35 Euro pro Rad und Tag.
Wie man sieht, kann man in Rom sehr gut und vor allem auch sehr bequem seinen Urlaub verbringen. Das Angebot an Freizeitaktivitäten kommt sicher auch nicht zu kurz. Daher liegt es nicht fern, sich mit dem Fahrrad ordentlich zu bewegen und die Stadtbesichtigung auf dem Drahtesel durchzuführen. Die nötigen und wichtigen Voraussetzungen kann die Stadt vorweisen, also nichts wie hin und Rom - die ewige Stadt erleben.
Tags: Petersdom, Rom, Sehenswürdigkeiten, Vatikanstadt
Wer hat noch nicht von ihm gehört - dem Jakobsweg. Durch den Norden Spaniens führt der weltweit bekannte Pilgerweg und ist einer der populärsten Pilgerrouten Europas. Das schöne ist, dass man ihn auch auf dem Fahrrad zurücklegen kann.
Die Pilgerroute des St. Jakobs besteht aus einem Geflecht von Fernwanderwegen, welche von unterschiedlichen Gegenden in Europa bis zum Pilgerziel nach Santiago de Compostela, im Nordwesten Spaniens, verlaufen.
Einen guten Ausgangspunkt um mit der Tour zu starten, bietet Pamplona.
Die Stadt ist bekannt für die alljährlichen Sanfermines (6.-14- Juli), die zu Ehren des Schutzpatrons von Pamplona abgehalten werden. Dabei werden große Pappmachéfiguren, in einer Prozession, durch die Stadt geführt.
Weitaus bekannter dürften aber die Stierläufe Pamplonas sein, bei denen die Stiere, von den Ställen aus, durch die Straßen Pamplonas, zu der Stierkampfarena, laufen.
Das Spektakel ist daher so bekannt, da beim Stierlauf die Teilnehmer vor den Tieren herlaufen und dadurch schon viele Menschen verletzt und seit 1924 15 Menschen getötet wurden.
Die Route beginnt also in Pamplona und führt bis nach Santiago de Compostella. Die Strecke wechselt sich mit kleinen Landstraßen, beeindruckenden Panoramastraßen und unbefestigten Waldwegen ab und ist überwiegend hügelig und bergig. Am sinnvollsten ist daher der Einsatz eines Mountain- oder Trekkingbikes.
Der Jakobsweg bietet einiges an Kunst und Kultur als gut erhaltende Zeugnisse der Geschichte. Dabei bieten immer wieder herausragende Baudenkmäler einen wunderbaren Blick auf die Vergangenheit und Geschichte des Camino, wie der Jakobsweg von den Spaniern genannt wird.
Bedeutende Städte auf der Strecke sind Oviedo, Burgos, die Königsstadt Leon und natürlich zu guter Letzt Santiago de Compostela.
In fast jedem Ort gibt es Hotels und Pensionen, sowie Campingplätze. Darüber hinaus bieten Pfarrgemeinden, Kommunen und andere Organisationen sogenannte Refugios, also einfache Unterkünfte, in welchen man allerdings nur mit einem Pilgerausweis übernachten kann. Diesen bekommt man bei der Deutschen Jakobs-Gesellschaft in Aachen.
Wenn man in einem Refugio übernachtet wird dieser Pass abgestempelt und sollte man entlang des Weges mehr als 200 km zurücklegen, bekommt man in Santiago de Compostela eine Pilgerurkunde.
Die komplette Route nach Santiago ist gut ausgeschildert, so dass es einem nicht schwer fällt, sich zu orientieren.
Der Norden Spaniens bietet über das ganze Jahr ein mildes Klima und somit optimale Voraussetzungen für eine Radtour. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es im Frühjahr eher regnerisch und der Sommer relativ heiß ist.
Wer nicht allzu viel Zeit für eine so lange Strecke hat, dem sei zumindest die Strecke von León bis zur Grabstätte des heiligen Apostels Jakobus in Santiago de Compostela zu empfehlen, denn dieser Abschnitt zählt zu den reizvollsten Abschnitten des Jakobswegs.
Fahrradgeschäfte sind in meisten größeren Orten vorhanden, falls es einmal Probleme geben sollte.
Tags: Jakobsweg, Pamplona, Pilgerroute, Santiago de Compostela
Um erfolgreich an einem Rennradwettbewerb teilzunehmen, bedarf es einer gut durchdachten und geplanten Vorbereitung. Es ist daher schon vor Beginn der Vorbereitung wichtig zu wissen, wie viel Zeit man für das Training investieren will und/oder kann.
Kontinuität und Konsequenz sind auf jeden Fall eine Grundvoraussetzung, ohne die man keine erfolgreiche Teilnahme an einem Wettkampf erwarten kann.
Um die Leistungsfähigkeit optimal auszubilden, ist es unabdingbar das Training mit Hilfe eines Radcomputers mit Trittfrequenzfunktion und mit einem Herzfrequenzmessers zu unterstützen.
Gerade bei der Ausbildung der eigenen Konditionen, spielt die eigene maximale Herzfrequenz eine große Rolle. Daher ist es zu empfehlen, sich vor Aufnahme der Trainingsphase einem Leistungstest zu unterziehen. Dieser wird auf einem Fahrradergometer durchgeführt. Solch einen Leistungstest kann man beim Hausarzt oder bei Instituten machen, welche auf eine Leistungsdiagnostik spezialisiert sind.
Die Vorbereitung setzt sich aus verschiedenen Trainingsbereichen zusammen. Dabei muss die eigene maximale Herzfrequenz die Ausarbeitung des Trainingsplans beeinflussen und das Trainingsprogramm nach diesem eigenen Wert ausgerichtet werden. Es ist deshalb sinnvoll, die Vorbereitung in verschieden Phasen einzuteilen.
An der Kraft- und Grundlagenausdauer sollte in der Vorbereitungsphase gearbeitet werden. Für eine optimale Grundlagenausdauer sollten lange Trainingseinheiten von 3 bis 4 Stunden, bei mittlerer Herzfrequenz Gegenstand sein. Dabei ist eine lockere Trittfrequenz von 90 bis 110 Umdrehungen pro Minute zu empfehlen.
Um die Kraftausdauer zu steigern sind Fahrten in der Ebene bei einer Trittfrequenz zwischen 50 und 70 Umdrehungen die Minute, bei gleichzeitig großer Übersetzung, effektiv.
Die Herzfrequenz liegt beim Trainieren der Kraftausdauer bei ca. 70 bis 80 Prozent, während einer Trainingszeit von mindestens 30 Minuten und höchstens 2 Stunden.
Die Vorbereitung findet in der Regel von November bis März statt. In dieser Zeit ist es wichtig den Trainingsplan einzuhalten.
Desweiteren ist es wichtig, den Trainingsumfang kontinuierlich zu steigern, also alle 3 bis 4 Wochen den Trainingsumfang um ca. 5 bis 10 Prozent zu erhöhen. Zwischendurch empfehlen sich allerdings auch mal Trainingswochen mit geringerem Umfang, um dem Körper Zeit zur Regeneration zu gönnen.
Da das Wetter (schlechtes Wetter) oder der Beruf (Termine) einen von Zeit zu Zeit beim Training einschränken können, ist es sinnvoll, sich auch mit Alternativsportarten auf den Wettkampf vorzubereiten. Vor allem Schwimmen und Joggen sind sehr gute Alternativen und sorgen zudem für etwas Abwechslung.
Von März bis April findet die spezielle Vorbereitungsphase statt. In dieser Zeit stehen intensivere Trainingseinheiten auf dem Plan, sowohl in der Ebene als auch am Berg. Den Großteil des Trainings nimmt aber in dieser Phase weiterhin die Grundlagenausdauer, mit ca. 80 Prozent, ein.
Um sich kraftausdauertechnisch gut auf den Wettkampf vorzubereiten, sind Strecken mit einem Anstieg von ca. 2 bis 4 Kilometer, bei einer Steigung von 6 bis 8 Prozent empfehlenswert. Diese Strecken werden am besten 2 bis 6 mal, mit großen Gängen gefahren, wobei die Trittfrequenz relativ niedrig gehalten wird (ca. 40-80 Umdrehungen die Minute).
Die Herzfrequenz sollte, wenn möglich, zwischen 85 und 90 Prozent liegen.
Um die Schnellkraft zu verbessern, sind zusätzliche Sprints und intensive Bergfahrten die ideale Trainingsmethode.
Die Wettkampfphase beginnt ab Ende April. Allerdings sollte man darauf achten, sich als Anfänger nicht allzu schwere Rennen auszusuchen, da man sich, trotz optimalen Trainings, erst einmal an den Ablauf eines Radrennens gewöhnen muss.
Während der Rennradphase ist es wichtig die antrainierte Ausdauer aufrecht zu erhalten. Durch die kraftbetonten Wettkämpfe kann diese nachlassen. Darum empfehlen sich Trainingseinheiten im Grundlagenbereich.
Man sollte sich in der Wettkampfs-Phase eine Pause von ca. 3 Wochen einplanen (z.B. Mitte Juli), um den Körper zu erholen und um die Ausdauer auszubauen. So kann man dann frisch und fit in einen weiteren Wettkampfblock starten.
Tags: Kraftausdauer, Radcomputer, Rennradneulinge, Rennradwettbewerb, Trainingsplan, Trainingstipps







