
In unserem Blog erfahren Sie wissenswertes rund ums Thema Fahrrad. Stöbern Sie durch unsere Fahrrad Tipps...

Es gibt kaum etwas Schöneres, als eine neue Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden. Gerade bei Fernreisezielen sind viele Pauschalreisende nur zu Fuß oder mit dem Bus unterwegs und bekommen nur einen eingeschränkten Ausschnitt der Landschaft des Reiselandes mit.
Mit dem Fahrrad lässt sich ein viel größeres Spektrum hautnah erkunden. Voraussetzung ist, dass ein sehr gutes Fahrrad bereitsteht, mit dem eine ausgedehnte Fahrradtour auch Spaß macht. Und das ist meistens das eigene bewährte Bike.
Grundsätzlich ist der Fahrradtransport mit dem Flugzeug kein unlösbares Problem. Es bedarf nur einer Nachfrage bei der Fluggesellschaft und einer genauen Vorbereitung des Fahrrades für den Transport. Die Fahrradmitnahme ist bei nahezu allen Fluggesellschaften erlaubt. Die meisten Gesellschaften stufen das Fahrrad als Extragepäck ein und berechnen dafür eine Gebühr, die gewichtsabhängig sein kann. Normalerweise muss der Passagier für das verstaute Fahrrad eine Pauschalgebühr zahlen, die zwischen 20 und 40€ liegen kann.
Die Haftung für auftretende Transportschäden lehnen die Airlines ab. Einige Fuggesellschaften verzichten sogar ganz auf die Berechnung von Gebühren, soweit die Summe des gesamten Gepäckgewichts einen bestimmten Rahmen nicht überschreitet.
Wer sein Fahrrad im Flugzeug mitnehmen möchte, sollte sich auf jeden Fall rechtzeitig telefonisch über die genauen aktuellen Transportbestimmungen informieren, denn das Gefährt muss für den Transport immer entsprechend vorbereitet und auch zusammen mit dem Flugticket angemeldet werden. Eine angemessene Verpackung des mitgenommenen Fahrrades wird zunächst von Fluggesellschaften verlangt, ist aber auch immer zum Schutz des eigenen Rades zu empfehlen.
Ein Fahrradreisender kann dabei auf drei bewährte Alternativen zurückgreifen. Eine preisgünstige Möglichkeit ist, das Fahrrad in einen Radkarton einzupacken. Das ist ein Pappkarton, der das gesamte Fahrrad umschließt, soweit die Pedale zuvor abgeschraubt werden. Radkartons bieten einen sicheren Schutz. Da der Radkarton sperrig ist, gestaltet sich jedoch der Transport vor allem auf dem Flughafen als lästig und ist besonders für Einzelreisende ein Problem.
Einige Fluggesellschaften schreiben vor, das Fahrrad für den Transport in einen Fahrradkoffer oder eine Fahrradtasche zu verpacken. Wem die Anschaffungskosten für einen Fahrradkoffer oder eine -tasche zu hoch sind, kann sich diese gegen Gebühr ausleihen, auch auf den meisten Flughäfen.
Für Leute, die oft mit dem eigenen Rad auf Reisen sind, lohnt sich jedoch die Anschaffung eines stabilen Fahrradkoffers. Dabei sollte beachtet werden, dass Fahrradkoffer nur eine beschränkte Abmessungen aufweisen, weshalb das Fahrrad vor dem Verpacken demontiert werden muss. Der Lenker, die Pedale, der Gepäckträger und je nach Ausführung des Koffers auch die Reifen müssen separat im Koffer abgelegt werden. Dafür sind alle Fahrradteile sicher geschützt.
Soweit die Transportbedingungen der Flugsgesellschaft es zulassen, besteht eine Alternative darin, das Fahrrad mit Schaumstoffverkleidungen und einem stabilen Plastiksack zu schützen. Der Lenker und der Rahmen werden mit passend zugeschnittenen Rohrverkleidungen aus Schaumstoff geschützt, die mit Kabelbindern gesichert werden.
Die Pedale werden abgeschraubt und am Rahmen befestigt. Der Lenker muss schräggestellt werden und sollte etwas Spiel haben. Das Fahrrad kommt so geschützt in einen reißfesten Plastiksack, der ebenfalls mit Kabelbindern gesichert wird. So kann das Rad auch im verpackten Zustand geschoben werden, was das Handling erleichtert.
Bei allen Transportalternativen muss der Reifendruck auf etwa ein Drittel reduziert werden, um das Platzen im Flugzeuggepäckraum, in dem Unterdruck herrscht, auszuschließen.
Reisende, die dennoch den Transport scheuen, können in gefragten Urlaubsregionen meist auch ein passables Fahrrad ausleihen. Für kürzere Spritztouren reicht das allemal aus. Für einen echten Fahrradurlaub sollte jedoch niemand auf das eigene Bike verzichten.
Tags: Fahrradreisen, Fahrradtour/-urlaub
Um Schmerzen beim Radfahren zu vermeiden und vorzubeugen, muss man unbedingt darauf achten, dass man eine geeignete und gute Sitzposition einnimmt.
Fahrradfahren erfreut sich bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten einer wachsenden Begeisterung in der Bevölkerung. Aus diesem Grund ist es erforderlich, einige Ratschläge und eventuelle Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, denn viele Menschen, die mit dem Radfahren anfangen um wieder fitter zu werden, begehen teilweise Fehler. Man muss immer darauf achten, dass das Fahrrad individuell auf die Anatomie des Fahrers angepasst wird, nicht andersrum. Es gibt keine Anpassung des Fahrers an das Fahrrad. Wenn Sie auf diese Weise versuchen das Fahrradfahrgefühl zu steigern, sind Sie auf dem Holzweg.
Grundsätzlich müssen Sie sich immer fragen, wie und an welcher Stelle die Schmerzen genau auftreten.
Generell kann man feststellen, dass bei falscher Haltung am häufigsten die Rücken-, Ellenbogen- und Schulterpartien von Schmerzen betroffen sind. Man sollte stets darauf achten, dass der Rücken ein wenig gebogen ist, um eventuelle Unebenheiten auf der Strecke abzufedern. Die Ellenbogen sollten leicht gebeugt und nicht komplett durchgestreckt sein. Die beste Position für die Schultern nimmt man ein, indem man sich etwas nach vorne beugt, um das Gewicht des Oberkörpers optimal zu verteilen (unter anderem mit auf die Brustmuskulatur). Die Handgelenkstellung sollte der normal üblichen Stellung des Handgelenks entsprechen.
Bitte achten Sie immer darauf, dass Sie sich nicht überanstrengen. Das passiert oft bei Leuten, die mit dem Radfahren beginnen und nicht genau wissen, wie viel Kraftreserven Sie haben und wie sie diese aufteilen müssen bzw. können. Sie sollten sich lieber etwas weniger Strecke vornehmen um dann noch ausreichend Reserven zu haben, denn Radfahrsport ist Sport, den man über einen längeren Zeitraum ausübt. Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass man Dehn- und Gelenkübungen macht, damit sich die Muskulatur ebenfalls weiterentwickelt und gefestigt bzw. gekräftigt wird.
Wenn Sie einfach ein bisschen aufmerksam und vorsichtig sind, dann ist der Radsport genau das Richtige für Sie. Man kann generell sagen, dass der Radsport der ideale Einstiegssport ist um später darauf aufzubauen, was man schon im Radsport geschafft hat.
Die bequemste Methode bzw. Art sich auf einem Rad fortzubewegen ist das Fahren auf dem Tourenrad. Hierbei wird die geradeste Sitzposition erreicht und angewandt, wodurch der Sitz- und Fahrkomfort gesteigert wird. Die auf Dauer unbequemste Art ist für Neueinsteiger das Rennrad, denn die Haltung ist sehr weit nach vorne gebeugt und es kommt sehr schnell zu Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich.
Das Mountainbike ist eine gewisse Mischung aus beidem. Es lässt sich sehr angenehm fahren und man kann auch längere Touren problemlos bestreiten. Durch die neuste Federtechnik ist auch bei unebener Fahrbahn ein sehr hoher Fahrkomfort gegeben, denn man fährt mit dem Mountainbike in der Regel abseits der Teerwege und Straßen.
So bleibt zu sagen, dass Radfahren ein idealer und sehr guter Sport ist, wenn das Arbeitsgerät und die Sitzgeometrie, sowie die Fitness stimmen. Unter diesen Voraussetzungen bereitet Ihnen das Radfahren mit Sicherheit bis ins hohe Alter sehr viel Freude.
Tags: Fahrradfahren, Schmerzen, Sitzhaltung
Auch im Winter kann Fahrradfahren Spaß machen, allerdings sollte man dabei auf die richtige Ausrüstung und auf seine Fahrweise achten. Besonders Schnee und Glatteis bergen eine Menge Möglichkeiten mit seinem Fahrrad zu stürzen. Wer sich dann allerdings auf sein Rad schwingt, spart sich den oft nervigen Gang ins Fitnessstudio und tut etwas für sein Immunsystem, bringt seinen Kreislauf in Schwung und kann Stress abbauen.
Über eine frische Schneedecke lässt es sich in der Regel relativ problemlos fahren, allerdings sieht es bei einer festgefahrenen Schneedecke schon ganz anders aus. Auch nasse und überfrorene Straßen bergen ein hohes Sicherheitsrisiko. Bei solchen rutschigen Wetterverhältnissen empfiehlt es sich, Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern zu halten. Ebenso sollte das Tempo den Straßenverhältnissen angepasst und auf jeden Fall reduziert werden. Sehr wichtig ist es, bei besonders fester Schneedecke und Glätte in Kurven weder zu treten noch zu bremsen. Das Bremsen sollte schon frühzeitig und maßvoll geschehen.
Um einem Sturz vorzubeugen, ist es ratsam den Sattel wenige Zentimeter abzusenken, damit man schneller mit den Füßen auf den Boden kommt. Eine weitere Möglichkeit einer kippeligen Schlitterfahrt vorzubeugen, ist, den Luftdruck der Reifen zu senken, um dem Reifen eine größere Fläche auf der Fahrbahn zu verschaffen. Bei länger anhaltender Glätte bzw. Schnee auf der Fahrbahn lohnt es sich auch, sich Winterreifen mit mehr Grip zuzulegen, wie sie Hersteller wie etwa Continental oder Schwalbe anbieten.
Nicht umsonst spricht man von der „dunklen Jahreszeit” und dementsprechend wichtig ist es deshalb, auf die Lichtanlage des Bikes und auf eine möglichst helle Bekleidung zu achten, denn es gilt: „Sehen und gesehen werden”. Am besten ist es, seine Lichtanlage schon im Herbst auf seine Tauglichkeit zu überprüfen. Es schadet auch nicht Reflektorenstreifen an der Kleidung anzubringen, um möglichst früh von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden zu können.
Selbstverständlich müssen auch die Bremsen perfekt funktionieren, da bei Glätte und Nässe ein längerer Bremsweg entsteht.
Bei kalten Temperaturen, kann es schnell passieren, dass man sich zu warm für die Fahrradfahrt anzieht, denn der Körper entwickelt beim Radfahren genügend Eigenwärme. Daher sollte man darauf achten, dass die Oberbekleidung winddicht und wasserabweisend, allerdings auch dünn und atmungsaktiv ist. Bei besonders schneller Fahrt und/ oder sehr kalten Wetterbedingungen, kann man unter der Oberbekleidung, nach dem Zwiebelprinzip, weitere Schichten drunter ziehen. Überziehhosen und Überschuhe schützen vor Regen und verhindern, dass Nässe in die Kleider zieht. Bei Handschuhen sollte noch genügend Fingergefühl zum Schalten gewährleistet sein.
Tags: Glätte, radfahren, Schnee, Winter

Ob Rücken-, Handgelenk-, Gesäß- oder Schulterschmerzen, sie alle haben etwas gemeinsam. Diese Schmerzen treten bei richtigem Sitzverhalten auf dem Fahrrad nicht auf. Aufgrund von Überanstrengung können sie allerdings ab und zu auftreten. Um diesen Schmerzen vorzubeugen muss von Anfang an eine gesunde und vor allem gute ergonomische Haltung eingenommen werden.
Hierbei ist auf 3 verschiedene Leistungszonen einzugehen, welche durch korrekte Haltung und Vorgehensweise beim Ermitteln der Position zu berücksichtigen sind. Das wäre zum einen die Stützleistung des Schultergürtels, die Haltearbeit des Rückens und zum anderen der Antrieb.
Die Stützleistung durch den Rücken vermindert die Schulterbelastung, die Überbelastung der Hände und das Abfedern der Stöße der Fahrbahn. Durch die Haltearbeit des Rückens wird die Wirbelsäule gestreckt, das Becken fixiert um den Antrieb zu erhören und ebenfalls Fahrbahnstöße abgefedert. Der Antrieb hängt unmittelbar mit der Einstellung des Sattels, der Sattelstütze, der Sattelhöhe, dem Lenker und Übersetzung und Trittfrequenz zusammen.
Die richtige Sattelhöhe ist erreicht, wenn Sie beim Treten der Pedalen mit den Fußspitzen die Pedale berühren können und das Bein beim Strecken nicht komplett durchgestreckt wird, sondern eine kleine Anwinkelung des Beines nach wie vor vorhanden ist.
Bedingt durch die Sitzposition ist die Gewichtsverteilung. Die Gewichtsverteilung sieht z. B. bei einem Mountainbike wie folgt aus:
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20% des Gewichts lastet auf dem Lenker
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30% des Gewichts lastet auf dem Sattel
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50% des Gewichts lastet auf den Pedalen
Eine Faustformel gibt es hierfür allerdings nicht direkt. Die Angaben beruhen auf dem üblichen Setup eines Bikes. Man sollte weiterhin beachten , dass die Hände mit 10 - 20%, das Gesäß mit bis zu 50% und die Füße mit bis zu 200% des Körpergewichts belastet werden können und diesem Gewicht auch standhalten. Die Verteilung sollte jedoch hin zu den Füßen gehen, da die Hände am ehesten schmerzempfindlich werden und man somit früher Handschmerzen zu beklagen hat, sollte die Gewichtsverteilung nicht optimal sein.
Die optimale Haltung für den Rücken stellt die S-Form bzw. Position dar. In dieser Position ist die Stabilität des Beckens und des Rückens gewährleistet, sofern der Rücken auch arbeiten muss bzw. angespannt wird und eine Belastung stattfindet. Um die Hände mit den beschriebenen 10-20% Gewicht zu belasten ist es notwendig, dass der Oberkörper-Oberarm-Winkel 90 Grad beträgt, sodass eine Weitergabe des Gewichts optimal gewährleistet ist und man die Arme bequem ablegen kann.
Wenn diese zwei Komponenten miteinander harmonieren und perfekt ausgeführt werden, weiß man mit Bestimmtheit wie der Lenker eingestellt werden muss, um den gewünschten Effekt zu erhalten. Man muss sich dementsprechend immer im Klaren darüber sein, dass man die einzelnen Komponenten eines Fahrrades für sich ansehen und einstellen muss. Man darf aber wiederrum nie vergessen, dass das Fahrrad als Einheit zu sehen ist und dass das komplette Paket Fahrrad harmonieren muss um zu funktionieren und um dem Fahrer ein bestmögliches Fahrgefühl zu geben.
Tags: Sitzgeometrie, Sitzposition

Bei Funktionsjacken stellt sich jedes Mal aufs Neue die Frage, welche nehme ich bloß und sollte ich hierbei mehr auf Gore Tex oder anderen Beschichtungen für Wasserabweisung schauen. Diese und viele andere Fragen sind sehr wichtig vor dem Kauf einer Funktionsjacke zu klären.
Es gibt sehr viele unterschiedliche Jacken auf dem Markt, die alle in unterschiedlichen Preisstufen liegen. Die Preisstufen gehen von 199 Euro bis hin zu 500 Euro und mehr. Für die Qualität dieser Jacken und für die in Wirklichkeit geleistete Wasserabweisung garantiert aber nicht der Preis.
Es gibt viele verschiedene Kriterien und Eigenschaften, die eine gute Jacke mit sich bringen muss und diese muss dann im Umkehrschluss nicht immer die teuerste sein.
Kommen wir zunächst zu den Standartausstattungen, die fast jede Jacke hat. Das wäre zum einen die gefütterte Innenseite und die mit einer wasserabweisenden Beschichtung ausgestattete Außenseite der Jacke. In der Vergangenheit war „Gore Tex” immer das Non plus Ultra und es kursierte sogar das Gerücht, dass es nichts vergleichbares Gutes auf dem Markt gäbe.
Wenn es wirklich einmal so war, dann ist es heutzutage anders. Es gibt einige sehr hochwertige Beschichtungen, die den gleichen Effekt wie Gore Tex haben z.B. die Hyvent Beschichtung von der Firma North Face und ebenfalls durch Qualität überzeugen können.
Es ist generell empfehlenswert darauf zu achten, dass Sie beim Jackenkauf ein paar Hinweise beachten und ein paar Tipps beherzigen, mit denen Ihnen der Einkauf etwas erleichtert werden kann. Die Jacke sollte immer bequem sitzen, auch wenn sie eine integrierte Kapuze hat oder einen herausnehmbaren Innenteil. Bei dem herausnehmbaren Innenteil sollten Sie weiterhin darauf achten, dass er sich beim An- und Ausziehen nicht verschiebt oder behindert.
Weiterhin sollten Sie wie oben beschrieben nach einer Beschichtung der Jacke schauen oder vergleichbaren Membranen. Wenn Sie sehr viel Wert auf Wasserundurchlässigkeit legen, so gilt. Je weniger Nähte, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Jacke dicht hält, weil weniger Angriffsfläche vorhanden ist. Vorhandene Nähte auf der Jacke sollten bei Ihrer Jacke ebenfalls mit Deckleisten versehen sein, sodass ein direktes Eindringen bzw. ein direkter Kontakt mit starkem Regen nicht zustande kommt.
Sollten Sie Ihre Jacke einmal pflegen wollen, bzw. waschen wollen, so empfiehlt es sich kein Weichspüler hinzuzugeben, denn dieser greift die wasserabweisende Beschichtung oder Membran an und man hat den wasserabweisenden Effekt vorerst verloren. Diesen kann man natürlich durch entsprechende Imprägniersprays erneuern oder verbessern. Sollten Sie auf die Idee kommen die Jacke zu bügeln, so kann nur geraten werden dies auf niedrigster Bügelstufe und unter größter Vorsicht zu machen, da es leicht zu Beschädigungen an der Jacke kommen kann.
Es bleibt jedem selbst überlassen, welche Jacke für Ihn am besten ist. Man sollte aber ein paar Punkte bedenken, bevor man sich für eine solche Jacke entscheidet, weil diese generell nicht unter 200 bis 250 Euro zu bekommen ist.
Tags: Beschichtung, Funktionsjacken, Gore Tex, Wasserabweisung
Der Herbst ist gekommen und die Tage werden kürzer. Auch die Radfahrhauptsaison neigt sich für den ein oder anderen dem Ende. Nicht jeder Radfahrer hat große Lust sich im Herbst und anschließenden Winter auf sein Rad zu schwingen um z.B. die Wegstrecke zur Arbeit zurück zu legen, dafür holt man dann das Auto aus dem „Sommerschlaf”.
Die Fahrradpflege ist in dieser Jahreszeit auch extrem wichtig, denn bedingt durch das Wetter, verschleißen die Fahrradteile schneller. Man sollte in regelmäßigen Abständen die Bremsen und die Kette kontrollieren, ölen und fetten.
Die Reifen sind ebenfalls ein wichtiger Faktor für eine gute und sichere Straßenlage. Je mehr Profil der Reifen hat und desto dicker er ist, umso größer ist die Haftung auf dem Untergrund. Der Luftdruck sollte auch regelmäßig überprüft werden, hierbei gilt, lieber etwas weniger, als zu viel, auch dadurch wird die Bodenhaftung erhöht.
Aus welchem Grund auch immer man fährt oder nicht fährt, im Herbst ist es sehr wichtig, seine Kleidung dem Wetter und den Umständen des Tageslichtes anzupassen. Die Tage werden kürzer und die Lichtverhältnisse im Herbst sind schlechter im Gegensatz zum Sommer. Man muss darauf achten, dass man sich durch die Kleidung nicht noch schlechter sichtbar macht, als man ohnehin ist. Durch stärker auftretenden Nebel, frühere Dämmerung und tieferstehende Sonne (Blendgefahr steigt), steigt das Unfallrisiko für Fahrradfahrer im Straßenverkehr enorm.
Aus diesem Grund sollte man sehr genau bedenken, welche Kleidung man anzieht und mit welchem Beleuchtungsset man fährt. Gesetzlich vorgeschrieben sind folgende Reflektoren und Lichter am Fahrrad:
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Gelbe Pedalrückstrahler
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Roter Reflektor nach hinten
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Weißer Reflektor nach vorne
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Jeweils 2 Speichenreflektoren vorne und hinten
Zusätzlich zu den vorgeschriebenen Reflektoren und Beleuchtungen am Fahrrad, kann man eine Warnweste und bzw. oder Reflektorbänder an der Kleidung tragen. Generell gilt, je auffälliger, desto besser und in der Regel, desto sicherer fährt man im Straßenverkehr.
Im Herbst ist es ebenfalls eine Pflicht einen Helm und Radhandschuhe zu tragen, da es ein erhöhtes Unfallrisiko durch nasse und verdreckte Fahrbahnen gibt und es bedingt durch die Jahreszeit sehr kalt an den Händen wird. Mit kalten Händen nimmt die Reaktionszeit zum z.B. bremsen ab und man baut womöglich einen Unfall. Bedingt durch die Wetter- und Vegetationsbedingungen ist eine vorrausschauende Fahrweise sehr empfehlenswert, da man aufgrund von nassem Laub, Unrat (Nüsse, Steine, Stöcke usw.) auf der Straße und auch starkem Wind einigen gefährlichen Situationen ausgesetzt werden kann. Fährt man in solchen Situationen vorrausschauend, lassen sich einige Unfallrisiken beheben.
Radfahren im Herbst sollten Sie aber nun nicht als totales Risiko sehen, es hat zugegebener Weise seine Tücken, aber das hat das Radfahren im Sommer auch. Im Herbst ist es umso schöner durch den Wald zu fahren oder am Wochenende sich mal früh auf das Rad zu schwingen, um durch eventuelle Nebelfelder zu fahren, die bunten Blätter zu bewundern und den Sonnenaufgang zu genießen, wenn die Sonne die morgendlichen Nebelfelder verdrängt.
Tags: bike, Herbst, Radfahrhauptsaison, Winter
Stirnlampen gehören zu den batteriebetriebenen Lichtspendern, die außerordentlich flexibel einsetzbar sind. Für den Fahrradsport verwendete Stirnlampen können auch zusammen mit einem Fahrradhelm getragen werden. Generell bestehen Stirnlampen für Fahrradfahrer aus einer Einheit, in der sich die Lichtquelle und die Energieversorgung befinden, sowie einem Stirnband.
Die Lichtquelle besteht bei Stirnlampen normalerweise aus Leuchtdioden. Bei LEDs wird das Licht von einem Halbleiterelement ausgestrahlt. Leuchtdioden verbrauchen sehr wenig Energie, sind stoßfest und überdurchschnittlich lange haltbar. Ein Strahler kann sich aus mehreren Leuchtdioden (i.d.R. drei bis sieben LEDs) zusammensetzen und eine Lichtstärke von 1W bis 3W aufweisen.
Hochwertige LED-Stirnlampen weisen unterschiedlich starke Helligkeitsstufen auf, bei denen das Licht auf eine Reichweite bis zu 100m eingestellt werden kann. Zusätzliche Halogenstrahler können die Leuchtkraft für weitere Entfernungen noch erhöhen. Bei einigen Modellen kann das Reflektorspektrum auf den je nach Einsatzzweck benötigten Lichtpegel geregelt werden.
Ein einfacher Klappreflektor kann für eine angenehm breite Streuung im Nahbereich sorgen. Die Umstellung der Leuchtkraft und der Leuchtweite ist mit einem einzigen Handgriff realisierbar. Bei den meisten Modellen lässt sich der Neigungswinkel der Leuchteinheit ohne Veränderung der Stirnbandposition an den Einsatzbedarf anpassen. Ein zusätzlicher Blink- und Warnmodus kann bei einigen LED-Einheiten per Tastendruck ausgelöst werden, um in Gefahrensituationen eine auffällige Signalwirkung für andere Verkehrsteilnehmer auszustrahlen.
Als Energieversorger dienen normalerweise AAA-Batterien, die direkt in das Gehäuse der Leuchteinheit eingesetzt werden. Selbst bei Hochleistungs-Stirnlampen genügen drei AAA-Batterien, die für eine Leuchtdauer von 150 bis 200 Stunden ausreichen. Einige Varianten arbeiten mit 6-V-Batterien oder mit CMOS-Knopfbatterien, die noch leichter sind, allerdings keine so lange Leuchtdauer bei hoher Lichtleistung garantieren können.
Um das Gewicht der Stirnlampen besser zu verteilen, befindet sich das Batteriefach bei einigen Varianten am Hinterkopfbereich des Stirnbandes. Die mehrfarbigen Batteriestandsanzeigen machen die Entscheidung leichter, ob für eine längere Fahrradtour Ersatzbatterien mit auf den Weg genommen werden sollen oder nicht. Die Batteriefächer sind grundsätzlich spritzwassergeschützt und bei einigen Anbietern auch wasserdicht ausgeführt, so dass sie bei Regen nicht extra geschützt werden müssen.
Das Stirnband ist aus einem Gummizug gefertigt, der individuell an den Kopfumfang oder den Durchmesser des Fahrradhelms angepasst werden kann. Die weiche Beschichtung des Gummizugs ermöglicht, dass die Stirnlampe auch über längere Zeiträume ohne Irritationen auf der Kopfhaut getragen werden kann.
Stirnbänder, die einen zweiten Gummizug für die Kopfoberseite aufweisen, können noch präziser auf den jeweiligen Helm- und Kopfumfang eingestellt werden. Mit zwei Bändern fixierte Stirnlampen lassen sich schneller positionieren und bleiben auch bei längeren Fahrten und unvorteilhaften Witterungsbedingungen sicher an der gewünschten Position.
Je nach Ausführung und Batteriebedarf wiegen Stirnlampen zwischen 60 und 190g. Spezielle Notfallstirnlampen mit geringerer Lichtstärke und Leuchtdauer bringen in bestimmten Ausführungen noch einige Gramm weniger auf die Waage. Zur Lagerung oder für den Transport bei Touren werden die Stirnlampen in Stoffbeuteln oder Kunststoffbehältern ausgeliefert. Die Kosten liegen je nach Leistungsstärke zwischen 25 und 75 Euro. Der für den Betrieb erforderliche Satz an Batterien ist im Lieferumfang enthalten.
Die unterschiedlichen Ausführungen und die verschiedenen Betriebsmodi, die sich bei den Stirnlampen aufrufen lassen, lassen umfassende Einsatzmöglichkeiten zu. Stirnlampen können bei Fahrrädern, die über keine eigene Beleuchtungsanlage verfügen, beim Einbrechen der Dunkelheit als vollwertige Ersatzbeleuchtung dienen. Sie übernehmen für den Fahrradfahrer eine Funktion als Taschenlampe, wenn er bei Dunkelheit auf abgelegener Strecke sein Fahrrad verlassen und den Weg ausleuchten möchte. Darüber hinaus lässt sich eine Stirnlampe ausgezeichnet als Scheinwerfer verwenden, wenn bei unzureichender Beleuchtung eine Fahrradreparatur vorgenommen werden soll.
Tags: Helm, Helmleuchte, Stirnlampe

Kaum ein Thema in der Rennradszene löst mehr Diskussionen aus als das Feintuning im Highend-Bereich der Rennräder. Hier ein paar Gramm zu viel, dort ein paar Gramm zu viel. Das eigene Körpergewicht spielt ebenfalls eine immense Rolle. Rennräder sind Leistungsgeräte, mit denen man im Hochleistungssport extreme Situationen und Rennen bestreitet. Die Optimierung der Rennräder erfolgt ganz klar im Leichtbau. Zu unterschätzen ist aber auch die Aerodynamik nicht.
Es gibt unzählige Teile an einem Rad, die optimiert werden können. Die Leichtbauteile sind in aller Regel aus Carbon. Unter Carbon versteht man ein Material, was aus Kohlestofffasern in einer industriellen Herstellung erzeugt wird. Carbon ist aufgrund seines sehr geringen Eigengewichts optimal geeignet.
Dieser Stoff wird heutzutage nicht nur im Radsport, sondern in vielen verschiedenen Sportarten wie z.B. auch in der Formel 1 verwendet um eine maximale Gewichtsreduzierung zu erhalten. Ein weiterer verwendeter Stoff stellt Titan dar. Titan klingt im ersten Moment sehr ungewöhnlich, aber auch dieser Stoff ist bei der richtigen Herstellung sehr leicht und erreicht eine noch höhere Stabilität als Carbon. Da es sich im Folgenden um Leichtbau handelt, wird nicht weiter auf den Werkstoff Titan eingegangen, da er mehr Gewicht hat, als vergleichbare Carbonteile.
Bei der Optimierung des Rennrads muss man weiter bedenken, dass die Teile im Großen und Ganzen zueinander passen müssen. Auch farblich sollte eine Optimierung des Bikes nicht zu einer Schändung der Optik führen. Die Carbonfaseroptik ist ebenfalls ein Kriterium, bei der Optik des Setups. Man sollte daher Carbonteile mit gleicher Faseroptik wählen um eine harmonische Linie am Rennrad zu haben.
Die Farbtöne sollten aufeinander abgestimmt sein. Die Teile, die ein Rennrad charakterisieren, also Rahmen, Sattel und Lenker, sollten sich nicht in den wildesten Farben von einander unterscheiden. Es gibt ebenfalls einen Unterschied in der Optik der Teile, also einerseits Glanz und andererseits matte Teile.
Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass man Matt und Glanz nicht mit einander mischt, sodass das Rennrad zum Schluss aussieht wie ein zusammengewürfeltes etwas.
Bei einer Rennradoptimierung können generell alle Teile eine Optimierung bedeuten. Man sollte aber wie oben erwähnt die Gesamtheit des Rennrades und des Fahrers beachten. Es hilft dem Anwender ziemlich wenig, wenn er das leichteste und beste Rennrad auf dem Markt hat, aber selber nicht die erforderlichen sportlichen Leistungen und Voraussetzungen mitbringt.
Je nachdem, welche Ziele man erreichen will , sollte man sich also die Frage stellen, bis zu welchem Bereich die Optimierung durch Leichtbauteile sinnvoll sind. Auch die eigene Fitness und die eigene Erfahrung im Umgang mit Rennrädern und Leichtbauteilen ist hierbei wichtig. Der „normale” nicht alltägliche Rennradfahrer wird z.B. eine Gewichtsreduzierung von 150gr. kaum bis gar nicht wahrnehmen, für einen Hochleistungsrennfahrer, der täglich mit seinem Gerät arbeitet, wird diesen Unterschied merken und stellt sich in diesem Zusammenhang sein Rennrad zusammen.
Tags: Carbon, Feintuning, Rennrad, Titan, Tuning

Radtaschen. Satteltaschen, Rahmentaschen, Gepäckträgertaschen, …Eigentlich gibt es für jeden Wunsch die richtige Tasche.
Satteltaschen
Die kleineren Satteltaschen eignen sich hervorragend für kürzere Touren, bei der man die wichtigsten Dinge wie Portemonnaie, Handy, Werkzeug und Verbandszeug unterbringen möchte.
Diese Satteltaschen gibt es in verschiedenen Größen und von unterschiedlichen Herstellern. Die kleinen Satteltaschen gibt es oft schon für zehn Euro im Handel und sind meistens in ein kleineres und ein größeres Fach gegliedert.
Die Firma BBB hat Satteltaschen in verschiedenen Größen auf den Markt gebracht, die durch reflektierende Streifen in schlichtem Design für zusätzliche Sicherheit sorgen. Mit den Linien Aeropack und EasyPack bietet BBB optimale Taschen für den jeweiligen Gebrauch.
Rahmentaschen
Rahmentaschen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und für unterschiedliche Verwendungszwecke. So wird die Scott Digi Rahmentasche an der oberen Rahmenstange befestigt und ist daher schnell und einfach zugänglich. Sie eignet sich besonders für die Aufbewahrung der Digitalkamera.
Anders ist es bei einer Rahmentasche, die mitten im Rahmen befestigt wird. So wie bei der Scott Porter Rahmentasche. Sie eignet sich vor allem dazu, um Werkzeug einfach und unauffällig zu verstauen. So benötigt man keine Taschen am Körper und ist für die Tour bestens gerüstet.
Gepäckträgertaschen
Gepäckträgertaschen kommen meistens dann zum Einsatz, wenn man häufig Einkäufe mit dem Rad erledigt. Die Gepäckträgertaschen sind sehr großräumig und haben neben den großen Fächern noch kleine Reißverschlussfächer an den Außenseiten, sodass auch kleine Dinge wie Schlüssel oder Handy noch bequem und sicher aufbewahrt werden können. Gepäckträgertaschen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen.
Für große Besorgungen, bei denen viel Stauraum benötigt wird, bieten sich die zweiseitigen Taschen an, die an den Seiten des Gepäckträgers herunterhängen. Diese Modelle ermöglichen dem Fahrer eine angenehme, sichere und komfortable Fahrt trotz großer Menge an Gepäck. Diese Taschen werden mit Hilfe von Haken und Spanngurten am Gepäckträger und am Trägerrahmen befestigt.
Eine kleinere Variante der Gepäckträgertasche, die man auch noch bequem als Tragetasche nutzen kann und somit schnell und einfach von einem Ort zum nächsten mitnehmen kann, sind die Taschen, die auf dem Gepäckträger sitzen. Diese werden mit Hilfe eines Klettverschlusses schnell und sicher montiert und bieten dem Fahrer eine hohe Flexibilität.
Aber auch diese Taschen haben meist genügend Fächer um viele verschiedene Dinge unterzubringen. Besonders beliebt ist hierbei die Deuter Essential Tasche, dessen Innenfach bei Bedarf vergrößert werden kann und die durch den beigefügten Regenschutz auch bei schlechten Wetterverhältnissen einsetzbar ist.
Tags: Gepäckträgertaschen, Radtaschen, Rahmentaschen, Satteltaschen

Wer häufig mit seinem Fahrrad auf Achse ist muss es auch pflegen damit es stets fahrbereit ist. Gerade jetzt, wo Nässe und Dreck das Strassenbild beherrschen ist die richtige Pflege des Rades unerlässlich. Deshalb stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Pflegeprodukte vor .
Kette
Die Kette ist das wichtigste Bauteil um mit dem Fahrrad voran zu kommen und ohne richtige Pflege verschleißt sie sehr schnell. Mit dem richtigen Produkt ist man vor hoher Abnutzung sicher.
Die Produkte der amerikanischen Hersteller Finish Line und Park Tool, sowie der japanischen Firma Shimano sind die besten auf dem deutschen Markt erhältlichen Produkte. Gerade zu dieser Jahreszeit sind langlebige Öle und Schmierfette unerlässlich. Das Keramik Kettenöl von Finish Line zeichnet sich durch seine Langlebigkeit auch bei härtester Beanspruchung aus.
Auch das Park Tool CL-1 Kettenöl zeichnet sich durch den Teflonzusatz besonders aus. Das Teflon legt sich wie ein Film um die Kette und schützt es vor Verschleiß, egal ob bei trockenem oder nassem Wetter.
Wachsschmiermittel wie zum Beispiel das KryTech Wachsschmiermittel von Finish Line schützt nicht nur effektiv vor Verschleiß, sondern auch vor Verschmutzung durch Dreck. Deshalb ist Ihre Kette sehr gut geschützt.
Desweiteren gibt es auch Produkte, die die Kette entfetten und von Schmutz befreien. Hier zeichnen sich die Produkte der Finish Line-Serie besonders aus. Der Zitrusentfetter entfettet die Kette sauber ohne Rückstände, jedoch muss darauf geachtet werden, dass der Entfetter nicht in Berührung mit Kunststoff- oder Gummiteilen kommt, da diese angegriffen werden können.
Wem das zu gefährlich ist, der kann auch zum Reiniger von Shimano greifen, der weder Kunststoffe, noch Gummiteile angreift. Wenn Öl- und Schmierrückstände entfernt sind, dann können die restlichen Rückstände mit der Kettenbürste, zum Beispiel der Firma Park Tool oder Finish Line, zuverlässig entfernt werden.
Gerade zwischen den einzelnen Kettengliedern sammeln sich gerne kleine Steinchen, die so für ein Knacken und Rattern beim Schalten sorgen. Außerdem steigt so zusätzlich die Gefahr, dass die Kette nicht mehr richtig über die einzelnen Zähne der Kettenblätter geführt wird und eventuell beim Schalten runterspringt. Daher ist man mit einer solchen Bürste auf der sicheren Seite, damit bei einer Berganfahrt die Kette nicht beim Schalten runterspringt und man den Anstieg vergessen kann.
Schaltung, Bowdenzüge, Gelenke
Für die Bauelemente Bowdenzüge, Schaltung und weiteren Bauteilen sind Öle wichtig, die kriechend und schnelltrocknend sind um einen bestmöglichen Schutz vor Verschleiß und Schmutz bieten. Das Teflon-Plus von Finish Line, verstärkt durch Teflonpartikel und der Triliniumzusatz sorgt für eine saubere, trockene und zuverlässige Schmierung.
Bremsen (Hydraulik) und Federgabel
Für hydraulische Bremsen gibt es auch das passende Öl. Jedoch muss darauf geachtet werden, welches Hydrauliköl zu welcher Bremse des jeweiligen Herstellers passt. Dies steht jedoch in der Betriebsanleitung.
Desweiteren muss darauf geachtet werden, dann man keine DOT-4-Bremsflüssigkeit in ein DOT-3-Bremssystem einführt, da DOT-4 aggressiver ist und die Gummidichtungen angreift (vom Aufquellen der Dichtungen zum Komplettausfall). Generell sind Hydraulikbremsen zu empfehlen die mit Mineralöl arbeiten. DOT-Bremsflüssigkeiten sind sehr aggressiv und umweltschädlich und daher sollten auch Haut- und Augenkontakt vermieden werden.
Zu empfehlen sind auf jeden Fall die Produkte der Firma Finish Line. Sie sorgen für exzellente Bremskraft. Das DOT Brake Fluid 5.1 ist 100%ig kompatibel zu DOT-3 und DOT-4 Systemen. Das Mineralöl von Finish Line ist besonders empfehlenswert, da es aufgrund seiner geringen Viskosität (fließfähiger) auch bei niedrigen Temperaturen für beste Werte sorgt.
Bei der Federgabel ist es ebenfalls wichtig darauf zu achten, welches Öl man verwendet. Die Hersteller geben immer an, welches benötigt wird. Das Federgabelöl unterscheidet sich, genauso wie Motoröl in Viskosität. Manche Hersteller verlangen ein zähflüssigeres und andere wiederrum dünnflüssige Öle.
Zu finden sind die Informationen in der Betriebsanleitung. Sehr zu empfehlen sind auch hier die Produkte von Finish Line sehr zu empfehlen. Sie enthalten Additive, die zum Beispiel unsichtbare Haarrisse verschließen und ein Aufschäumen verhindern.
Weitere Pflegeprodukte
Nicht nur die Bauteile sollen einwandfrei funktionieren, sondern auch der Rahmen selbst und natürlich alle vorhandenen Dichtungen. Hier ist die Fahrradpolitur von Shimano ein zu empfehlendes Produkt. Die Politur auf Silikonbasis schützt den Rahmen zuverlässig vor Verschmutzung.
Ebenfalls zu empfehlen ist der Zitrusentfetter von Park Tool. Dieses ist ungiftig und greift Kunststoffe und Dichtung nicht an. Desweiteren gibt es einige Bürsten, mit denen Sie Ketten und Kränze sauber kriegen, wo zum Beispiel Tücher nicht hinkommen. Durch ihre verstärkten Borsten entfernen sie auch hartnäckige Verschmutzungen. Hier ist das Bürstenset von Finish Line zu empfehlen, da es mehrere verschieden Bürsten enthält und so auch garantiert jede Ecke des Fahrrades sauber hält!
Tags: Fahrrad, Pflege, Pflegeprodukte, Produkte







