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Gepostet am 09. November 2009 von Profirad Team

formula mt 1 300x142 Ist das der richtige Sattel?Die richtige Sitzgeometrie ist das ein und alle für eine gute Radtour. Die Wahl des richtigen Sattels ist eine der wichtigen Entscheidungen bei dem Kauf des Fahrrades bzw. der Auswahl des richtigen Sattels. Doch ein Kauf ist sehr schwierig und in der Regel ein völliges Glücksspiel, wenn man in den Fahrradladen um die Ecke geht und den perfekten Sattel vielleicht findet. In der Wirklichkeit ist es um einiges schwerer.

Die Ermittlung des perfekten Sattels ist eine sehr schwere Angelegenheit und ist vor allem bei jedem Menschen individuell. Durch modernste Technik kann ein gewisser Vorteil gegenüber der alten Sättel erreicht werden, doch ob der Sattel perfekt für einen ist oder nicht, bleibt auch durch diese innovativen Neuerungen meist unklar. Es gibt sogenannte Druckmessfolien, die den Druck in verschiedenen Regionen auf dem Sattel anzeigen um genau zu sehen, welche Bereiche bei der Fahrt beansprucht werden und in welcher Höhe.

Solche Tests sind allerdings rein individuell, denn sie sind auf den jeweiligen Tester zugeschnitten und bieten keinen Allgemeinen Überblick. Einen Sattel zu konstruieren, der den Bedürfnissen aller entspricht ist dementsprechend nach heutigen Methoden unmöglich.

Ein Schritt zum perfekten Sattel ist die exakte Ermittlung des Sitzknochenabstandes. Dieser Abstand lässt sich recht einfach ermitteln. Um den Abstand zu ermitteln, nehmen Sie am besten ein Stück Wellpappe zur Hand und setzen sich in Fahrradfahrhaltung darauf, sprich leicht angewinkelt. Die Sitzhöcker sollten danach gut auf der Pappe zu sehen sein. Im Anschluss daran Markieren Sie die Mitte der Abdrücke und Messen den Abstand zwischen den Beiden.

Weiterhin müssen Sie darauf achten, dass der Sattel nicht zu Weich ist. Nachdem Sie die Sattelbreite errechnet haben, muss das Material bzw. die Beschaffenheit des Sattels ermittelt werden. Hierbei unterscheidet man in der Regel zwischen viel, schnell und wenig Fahrer. Ein Hilfsmittel kann hierbei der Drucktest mit dem Finger sein. Gibt der Sattel nach und ist die harte Sattelschale zu spüren, ist der sattel allenfalls für schnelle Fahrer geeignet und bietet keinen guten Fahrkomfort.

Nachdem Sie sich für eine Sattelpolsterung bzw. Beschaffenheit entschieden haben, können Sie versuchen bei den Herstellern einen Testsattel zu bestellen. Es gibt einige Hersteller, die einen solchen Service anbieten.

Als letztes bleibt zu klären, wie und in welche Richtung Sie den Sattel ausrichten. Die Ausgangsposition für einen Sattel auf der Sattelstütze ist die Waagerechte. Von dieser normalen bzw. üblichen Einstellung sollte man auch nicht mehr als 5 Grad abweichen, weil es ab dann nicht mehr zur Steigerung des Fahrgefühls bzw. des Fahrkomforts führt.

Je nachdem welchen Druck Sie eventuell spüren, ist es ratsam den Sattel etwas nach vorne abfallen zu lassen, um den Druck auf das hintere Gesäß zu verlagern um die Genitalien zu entlasten. Sollten Sie starke schmerzen im hinteren Gesäß haben, dann probieren Sie einmal die Umstellung des Sattels nach hinten aus um diese Region zu entlasten.

Damit ist allerdings nicht gemeint, dass Sie starke unangenehme Schmerzen verlagern können, sollte dies der Fall sein sollten Sie sich schnell nach einem neuen oder anderen Sattel umsehen, denn der vorhandene ist dann einfach nicht der richtige.

Qualitativ hochwertige Sättel gibt es z.B. von der bekannten Marke Selle Italia. Egal ob für Damen oder für Herren, ob für ein Moutainbike oder ein schnittiges Rennrad- Die italienische Firma hat für alle anforderungen den richtigen Sattel im Programm.  Für Rennrad Liebhaber wäre hier z.B. der Rennrad Sattel Selle Italia SLR TT ein Geheimtipp und für Mountainbiker ist vielleicht der Selle Italia SLR XP genau der richtige. Aber hier gilt eben auch: Probieren geht über studieren und ob sich der gewählte Sattel bewährt, sieht man leider oft erst im “Langzeittest”.


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