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Gepostet am 03. Juli 2009 von Profirad Team

istock 000002145110xsmall 300x198 Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – PedaleHäufig wird beim Fahrradkauf an der falschen Stelle gespart. Wie in dem ersten Eintrag zu unserer Mini-Serie über vermeintliche Einsparpotentiale bei Komponenten wie Lenker, Sattel oder Griffen schon erwähnt, werden hier des öfteren billige Teile verbaut, zu Gunsten einer höherwertigen Ausstattung bei Schaltung oder Federgabel.

Nach unseren Blog-Einträgen zu Griffen und Sattel soll die Serie noch auf Pedale erweitert werden.

Unter Dauerstress – die Pedale:
Ein weiterer integraler Bestandteil unseres Fahrrads, welcher selten die notwendige Anerkennung verdient sind die Pedale. Sie werden wortwörtlich kontinuierlich herum getreten und sind größten Belastungen ausgesetzt.

Das Pedal nimmt an erster Stelle unsere Kraft auf und leitet Sie über den Antriebsstrang an die Räder weiter. Durch die rotierende Bewegung ist diese Krafteinleitung eine wechselnde Belastung, was eine hohe Beanspruchung für die Lager sowie die Achse darstellt.

Eine hohe Qualität ist daher sehr wichtig, um einen Leichtlauf und eine gute Kraftübertragung für längere Zeit zu garantieren. Vor allem wird bei billigen Pedalen durch die schlechtere Materialqualität und die starke wechselnde Beanspruchung häufiger das Gewinde, mit welchem das Pedal im Kurbelarm verschraubt ist, defekt. Dies führt dann im schlimmsten Fall auch zu einer Beschädigung des Gewindes im Kurbelarm, was sehr viel höhere Reparaturkosten verursacht.

 

Dennoch wird an dieser Stelle vom Hersteller gerne gespart, schauen Sie daher beim Kauf eines Fahrrads bewußt auf die Qualität der Pedale, auch wenn Sie dadurch eventuell auf die nächsthöhere Ausstattungsvariante bei einem anderen Teil verzichten müssen.

Weiterhin gilt natürlich wieder: Nehmen Sie die optimale Pedale für Ihren individuellen Einsatzzweck.

Prinzipiell gilt immer, die Pedale sollten groß genug sein, dass Ihre Schuhe gut Platz finden und nicht abrutschen können.

Für BMX-Biker und Freerider sind besonders breite, griffige, sogenannte Bärentatzen wichtig. Diese bieten immer sicheren Halt und verhindern ein Abrutschen in kniffligen Situationen.

Wenn Sie sehr sportlich oder leistungsorientiert fahren, sind Klickpedalsysteme sehr vorteilhaft. Den Leistungsgewinn, den Sie dadurch erzielen, kann man an keiner Stelle des Fahrrads besser erreichen. Die Mehrkosten eines Klickpedalsystems zahlen sich am nächsten Hügel hundertprozentig wieder aus. Vermeiden Sie jedoch Pedalhaken mit Riemen. Sie sind zwar eine günstige Alternative zu Klickpedalen, jedoch im Falle eines Sturzes sehr gefährlich, da Sie sich nicht aus den Riemen lösen können.

Übrigens gibt es inzwischen auch schon viele Radschuhmodelle für den Alltag, so dass die Vorteile eines Klickpedalsystems nicht mehr nur den reinen Sportlern vorenthalten sind, sondern auch für alle Leute, die ihr Fahrrad beispielsweise in der Stadt nutzen, zur Verfügung stehen.

 

Um die Freude am Radfahren zu maximieren können Sie mit den richtigen Pedalen daher viel erreichen, und an dieser Stelle zu sparen wäre auf jeden Fall die falsche Entscheidung.


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