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Gepostet am 02. Juli 2009 von Profirad Team

istock 000000474036xsmall 300x199 Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – SattelHäufig wird beim Fahrradkauf an der falschen Stelle gespart. Wie in dem ersten Eintrag zu unserer Mini-Serie über vermeintliche Einsparpotentiale bei Komponenten wie Lenker, Sattel oder Griffen schon erwähnt, werden hier des öfteren billige Teile verbaut, zu Gunsten einer höherwertigen Ausstattung bei Schaltung oder Federgabel.

Nach dem ersten Teil über die Möglichkeiten, wie man mit guten ergonomischen Griffen den Fahrkomfort erheblich steigern kann, folgt nun die Fortsetzung über den Fahrradsattel.

Der treue Begleiter– der Sattel:
Mit unter das wichtigste am ganzen Fahrrad, wird er ebenso gerne stiefmütterlich behandelt. Doch der Sattel leistet im Laufe eines Fahrradlebens große Arbeit. Immerhin nimmt er, während wir gemütlich auf ihm Sitzen, gut 70 % unseres Körpergewichts auf.

Auf längeren Radtouren ist ein guter Sattel unerläßlich. Spitzenmodell bieten gefederte oder gedämpfte Konstruktionen und Gel-Einlagen an den am stärksten beanspruchten Zonen des Gesäßes.

Aussparungen im mittleren Bereich des Sattels reduzieren den Druck im Ischiasbereich und auf die Genitalien und fördern so eine gute Durchblutung. Dies hilft insbesonders Schmerzen bei längeren Ausfahrten zu verhindern. Spezielle Damenmodelle bieten zusätzlich durch anatomische Formen eine weitere Entlastung am Schambein und sind so für weibliche Bikerinnen besonders empfehlenswert.

Entscheidend für einen guten Sattel ist jedoch vor allem die Passform. Genauso unterschiedlich wie die Körpergröße eines jeden Menschen, ist auch jeder Hintern. Daher gibt es auch große, wie kleine und breite wie eher schmale Sättel, sowie verschiedenste Ausführungen für die unterschiedlichen Einsatzbereiche. Der Sattel sollte daher auch zu Ihrem Fahrstil passen. Wenn Sie eher gemütlich, in aufrechter Haltung fahren ist ein breiterer Sattel notwendig, um Ihr Körpergewicht aufnehmen zu können. Bei sportlicher Fahrweise, schränkt eine zu große Breite die Bewegungsfreiheit ein und kann sogar zu Schmerzen führen.

Wichtig ist: jeder Mensch ist individuell. Es kann auch durchaus sein, dass ein günstigerer Sattel besser zu Ihnen passt, als ein sehr teures Spitzenmodell. Deshalb ist es besonders wichtig verschiedene Modelle ausprobieren. Die meisten Fachhändler bieten Ihnen an, einen Sattel Probe zu fahren oder auch umzutauschen, wenn er Ihnen nicht passt.

Da der Sattel sozusagen ihre direkte Verbindung mit dem Fahrrad darstellt und genau zu Ihnen passen sollte und im Idealfall ein langer Begleiter ist, lohnt es sich hier besonders auf die Qualität und Haltbarkeit zu achten. Bei Ledersätteln sind daher Kevlar-Verstärkungen an den Seiten eine sehr sinnvolle Option, welche die Lebensdauer stark erhöhen können.

 Lassen Sie sich beim Kauf eines neuen Fahrrads daher gut beraten und Komponenten wie Lenker, Griffe und Sattel individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Wichtig ist vor allem, dass das Modell ihren Wünschen und Anforderungen entspricht, so dass Sie größtmöglichen Spaß an Ihrem Sport haben.

Ein sehr etablierter Hersteller für gute Sättel, auf den sogar viele Profis schwören, ist die italienische Marke Selle Italia. Der Selle Italia SLR  z.B. ist ein guter Tipp für alle Rennradfahrer.


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